Mittwoch, 06 Januar 2016 12:39

Revell Junkers Ju 88A-4

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Revell Bausatz Nr. 03988

Das Original

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/f4/Bundesarchiv_Bild_101I-417-1766-03A%2C_Flugzeug_Junkers_Ju_88.jpg

Bildquelle: Wikipedia


Die Ju 88 wurde 1936 als Schnellbomber entwickelt. Sie diente als Sturzkamptbomber und für den Bombeneinsatz aus größeren Höhen, sie war als Jagdflugzeug in der Nachtjagd ebenso erfolgreich wie als Torpedobomber gegen Schiffsziele. Sie konnte als Jäger gegen Panzer und zur Eisenbahnjagd eingesetzt werden, sie war Minenleger und Auflklärer. In ihren letzten Tagen war sie im Mistelgespann der Bombenträger unter der Bf 109 oder Fw 190. Als der 2. Weltkrieg endete stand die Ju 88 noch immer in voller Produktion und bis zu diesem Zeitpunkt waren mehr Ju 88 gebaut worden als alle anderen Bomber der Luftwaffe zusammen genommen - über 15 000 Maschinen. Geplant und gebaut als Schnellbomber, stellte die Ju 88 bereits im März 1938 mit 517 km/h den ersten Weltrekord über die 1000km-Strecke auf -eine Geschwindigkeit die selbst von den damaligen Jagdflugzeugen nicht erreicht wurde. Die erste Serienversion, Ju 88A-1, wurde beim KG 25- später umbenannt in KG 30 „Adlergeschwader“ in Dienst gestellt, hatte aber am 1. 9.1939 Maschinen um sich an den Kriegshandlungen zu  beteiligen. Erst im März 1940 war das KG 30 als erster Einsatzverband vollständig mit Ju 88 ausgerüstet. Gleichzeitig begannen bei Junkers die Arbeiten an einer neuen Tragfläche, die neben einer größeren Spannweite auch einen Tragflächen-Randbogen erhielt. Bisher lagen Tragfläche und Quemıder der Ju 88A-1 an Ihren Enden völlig offen. Diese neue Tragfläche wurde bereits in die laufende Produktion eingeführt und auch bei den noch vorhandenen Maschinen nachgerüstet. Die erste wirkliche Bewährungsprobe für die Junkers Ju 88 war die „Battle of Britain" die am 8. August 1940 mit dem „Adlertag" begann. Neben dem KG 30 war zu diesem Zeitpunkt nur ein Teil des KG 51 mit Ju 88 ausgerüstet. Die Erfahrungen führten zu einer stärkeren Abwehrbewaffnung. Statt den bisher verwendeten vier MG 15 kam nun das modemere MG 81 - meist in Zwillings-Lafettierung MG 812 -zum Einsat. Gleichzeitig wurde eine stärkere Panzerung zum Schutz der Besatzung eingeführt. Mit der nun greifenden Serienproduktion (2208 Maschinen im Jahr 1940) konnten auch weitere Geschwader vollständig auf Ju 88 umgerüstet werden, darunter auch das Lehrgeschwader 1 (LG 1). Damit wurde die Ju 88 zum Standardbomber der Luftwaffe und trug die Hauptlast der Angriffe gegen Boden- und Schiffsziele auf allen Kriegsschauplätzen von Norwegen bis Afrika. Besondere Erfolge konnte die Ju 88 dabei gegen Schiffsziele erringen, da sie auch als Sturzkampfbomber mit Bombenträgem unter der Tragfläche eingesetzt werden konnte - ein besonderer Vorteil bei Angriffen gegen Punktziele. Die Serienfertigung der Ju 88 wurde erst gegen Ende 1944 eingestellt. Insgesamt wurden 5501 Maschinen der Serie A4 gebaut.

Technische Daten:
Spannweite: 20,08 m
Länge: 14.36 m
Höhe: 5,07 m
Triebwerke: 2x Junkers Jumo 211 J
Leistung: 1410 PS
Leergewicht: 8050 kg
Startgewicht: max. 12 460 kg
Höchstgeschwindigkeit: 445 km/h
Reisegeschwindigkeit: 385 km/h
Landegeschwindigkeit: 140 km/h
Reichweite nomıal: 2 520 km
Dienstgipfelhöhe: 8 500 m
Bewaffnung: 5x MG 81; Bomben/Abwurfwaffen 3600 kg
Besatzung: 4

Quelle: Revell Bauanleitung

Weitere Informationen

  • Status Modell: Ideen sammeln
  • Erhalten am: Mittwoch, 06 Januar 2016
Gelesen 476 mal Letzte Änderung am Sonntag, 10 Januar 2016 18:27

Medien

Wings of the Luftwaffe - Ju-88 - Schnellbomber
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