Mittwoch, 23 Dezember 2015 20:33

Hasegawa - Fw 190 A-5/U7 `Graf Special` w/Figure

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Boxart Boxart Hasegawa

Hasegawa Bausatz Nr. 08241

Das Original

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c0/Fw_190_A5_U7_Graf_Wiki.jpg

Die Focke-Wulf Fw 190 „Würger“ ist ein deutsches Jagdflugzeug des Zweiten Weltkriegs. Die bei Focke-Wulf in Bremen unter der Leitung von Chefkonstrukteur Kurt Tank entwickelte Maschine wurde ab 1941 von der Luftwaffe als zweiter Standardjäger neben der Messerschmitt Bf 109 verwendet. Bis zum Kriegsende wurden rund 19.500 Fw 190 in verschiedenen Versionen produziert. Neben der Verwendung als Jagdflugzeug wurde der Typ als Aufklärer, Jagdbomber, Nachtjäger und Erdkampfflugzeug eingesetzt. Die meisten Fw 190 wurden von einem luftgekühlten 14-Zylinder-Doppelsternmotor vom Typ BMW 801 angetrieben. Zur Erreichung besserer Höhenleistungen waren spätere Versionen mit flüssigkeitsgekühlten Zwölfzylinder-V-Motoren ausgestattet.

Fw 190 A-5

Auf der Grundlage der Erfahrungen, die das Entwicklungsteam rund um Oberingenieur Blaser mit der Erprobung der Fw 190 A-3/U1 gesammelt hatte, war man bei Focke-Wulf zu der Erkenntnis gelangt, dass die zunehmende Bewaffnung der Fw 190 den Schwerpunkt der Maschine verlagert hatte – eine Tendenz, die sich unter dem Vorzeichen zukünftig gewünschter Bewaffnungsoptionen noch verstärken würde. Blaser beschloss aus diesem Grund, den Motor der Fw 190 durch eine Verlängerung des Motorträgers um 15 cm nach vorne zu verlagern – eine Änderung, die mit dem Produktionsbeginn der Fw 190 A-5 eingeführt und für alle nachfolgenden Untervarianten der Fw 190 A beibehalten wurde. Durch diese Maßnahme stieg die Rumpflänge der A-5, die ab November 1942 die A-4 auf den Montagebändern ablöste, auf 9,00 m. Äußerlich ebenfalls leicht erkennbar war die Verkleidung der bislang verwendeten sehr einfach gestalteten Kühlschlitze durch verstellbare Kühlklappen, mit deren Hilfe der Pilot die Temperatur des Motors exakt steuern konnte. Weitere Veränderungen der A-5 gegenüber der A-4 betrafen vor allem die Ausstattung, wie beispielsweise einen neuen elektrisch betriebenen künstlichen Horizont, ein verbessertes Höhenatemgerät sowie die umfassende Verwendung des FuG 25a für die Freund-Feind-Kennung (IFF). Die im hinteren Rumpf untergebrachte Funkausrüstung wurde etwas nach hinten versetzt und die Wartungsklappe, die auf der linken Rumpfseite den Zugang zu Funkgeräten und anderen Ausrüstungsgegenständen ermöglichte, wurde vergrößert. Weitere Änderungen des Flugrahmens ermöglichten der Fw 190 A-5 die Aufnahme zahlreicher Umrüstsätze beziehungsweise Rüstsätze. Die Zahl der produzierten Fw 190 A-5 belief sich auf insgesamt 680 Maschinen. Im Herbst 1943 wurde eine Fw 190 A-5 (W.Nr. 157347) zum V45-Prototyp umgebaut, welcher der Erprobung des GM-1-Systems diente. Bei diesem System führte die Einspritzung von Distickstoff-Oxydul (Lachgas) durch die damit verbundene Zuführung von Sauerstoff zu einer kurzfristigen Leistungssteigerung des Motors in großen Höhen. Dieses System wurde später in dem Rüstsatz R-4 standardisiert. Eine weitere Fw 190 A-5 (W.Nr. 410230) wurde im Dezember 1943 zum V34-Prototyp umgebaut, mit dem der für die Varianten A-9 und A-10 vorgesehene BMW 801 F mit einer geplanten Leistung von 2400 PS erprobt werden sollte. Es lässt sich jedoch nicht nachweisen, dass der entsprechende Motorenprototyp BMW 801 V85 jemals in der genannten Maschine eingebaut und erprobt wurde. Ein weiteres Mittel zur Leistungssteigerung, das unter anderem (neben einigen A-4-Erprobungsträgern) mit der Fw 190 A-5 getestet wurde, war das C-3-Einspritzsystem. Ursprünglich entwickelt insbesondere für die F- und G-Varianten der Fw 190, die ihre Einsätze oft in geringen Höhen – in denen das GM-1-System nicht angewendet werden konnte – und mit großen Außenlasten flogen, sollte es eine Antwort auf die zunehmende Gefährdung der Jagdbomber durch das Fortschreiten der technischen Entwicklung der gegnerischen Jagdflugzeuge ab Mitte 1942 sein. BMW und Focke-Wulf entwickelten dabei ein kombiniertes System aus erhöhtem Ladedruck (1,65 ata statt 1,42 ata bei 2700/min. in Bodennähe) und zusätzlicher Kraftstoffeinspritzung zur Leistungssteigerung des Motors in Höhen bis 1000 m. Die zusätzliche Einspritzung von C-3-Kraftstoff war nötig, da die Höchstfördermenge der Einspritzpumpe des BMW 801 D bei maximalem Ladedruck nicht mehr ausreichend war (der Mehrbedarf an Treibstoff bei zehnminütigem Einsatz des C-3-Einspritzsystems lag bei etwa 12 l). Durch diese kombinierten Maßnahmen ergab sich eine Leistungssteigerung auf ungefähr 2060 PS in Bodennähe. Focke-Wulf erprobte das neue System ab dem 3. Juni 1943 mit der Fw 190 A-5/U8 (W.Nr. 1428) und verzeichnete in 200 m Höhe eine Steigerung der Spitzengeschwindigkeit um max. 37 km/h. Dieses Ergebnis deckte sich mit den erzielten Leistungen, welche die Erprobungsstelle Rechlin von Mai bis Juli 1943 mit insgesamt sechs mit C-3-Einspritzsystem ausgestatteten Fw-190-A-4- und A-5-Versuchsträgern erflogen hatte, die einen Geschwindigkeitszuwachs zwischen 30 und 45 km/h auswiesen. Damit erzielte das C-3-Einspritzsystem zu diesem Zeitpunkt bei geringerem Bauaufwand bessere Ergebnisse als das ebenfalls für den Einsatz in der Fw 190 vorgesehene MW-50-System. Zudem konnte Focke-Wulf nachweisen, dass das C-3-Einspritzsystem auch noch in Höhen von 8000 m zu einer spürbaren Leistungssteigerung beitrug, weshalb seine Verwendung über die Jagdbombervarianten der Fw 190 hinaus auch bei den Jagdflugzeugvarianten dieses Typs empfohlen wurde. In welchem Umfang es jedoch tatsächlich zum Einsatz kam, lässt sich heute in Ermangelung entsprechender Dokumente nicht mehr feststellen. Die Variante Fw 190 A-5/U7 hat folgende Merkmale: Jäger mit zwei externen 30-mm-MK 103 in Unterflügelgondeln oder zwei 30-mm-MK 108 im Außenflügel

Hermann Graf war ein deutscher Jagdflieger. Er diente in der Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg, zuletzt im Range eines Obersten. Im April 1939 machte er einen Unteroffizierslehrgang. Im Frühjahr 1940 wurde Graf ins Jagdgeschwader 51 versetzt. Während des Krieges gegen Frankreich flog er 21 Einsätze, ohne einen einzigen Schuss abzufeuern. Er flog auch über Griechenland und Kreta, hatte aber nach diesen gesamt 50 Einsätzen immer noch keinen Abschuss. Erst am 4. August 1941 erzielte er seinen ersten Abschuss eines feindlichen Flugzeuges in der Nähe von Kiew. Nachdem in der Folge die Zahl seiner Luftsiege schnell anstieg, wurde er im Dezember 1941 zum Leutnant der Reserve befördert und erhielt den Ehrenpokal der Luftwaffe. Ende Januar 1942 erhielt Graf für 45 Abschüsse das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. Im März 1942 wurde er Staffelkapitän im Jagdgeschwader 52. Im Mai 1942 konnte er seinen 100. Luftsieg melden und erhielt dafür das Eichenlaub, zwei Tage später wurden ihm die Schwerter verliehen. Am 9. September 1942 gelang Graf der Abschuss des 172. Feindflugzeuges, eine damals noch nicht erreichte Marke, die zur Verleihung der Brillanten führte. Damit war er der fünfte Soldat der Wehrmacht, dem diese Auszeichnung verliehen wurde. Als erster Jagdflieger der Welt erreichte er 200 Luftsiege, als er am 26. September 1942 über dem Flugplatz Pitomnik bei Stalingrad seinen 200. bis 202. Gegner abschoss. Darauf wurde er zum Hauptmann befördert. Nach einer schweren Verwundung in einem Luftkampf Ende des Jahres 1942 wurde er in der Genesungsphase zum Kommandeur der Jagdflieger-Ergänzungsgruppe Ost ernannt. Im März 1943 stellte er das Jagdgeschwader 50 auf, das er bis zum September 1943 führte. Im September 1943 wechselte er als Kommodore zum Jagdgeschwader 11. Hier erzielte er zehn bestätigte Abschüsse gegen viermotorige Bomber vom Typ B-17 und B-24. Am 29. März 1944 schoss Graf zwei schwere Bomber ab, wurde dann von einer P-51 angegriffen. Da er keine Munition mehr hatte, rammte er die gegnerische Maschine, rettete sich schwer verletzt mit dem Fallschirm und verbrachte im Anschluss sechs Monate im Lazarett. Dies war sein 212. Luftsieg und gleichzeitig sein letzter bestätigter Abschuss.

Quelle: Wikipedia

Weitere Informationen

  • Status Modell: Ideen sammeln
  • Erhalten am: Mittwoch, 23 Dezember 2015
Gelesen 993 mal Letzte Änderung am Sonntag, 10 Januar 2016 13:52

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