Montag, 07 September 2015 23:29

Tamiya Mitsubishi A6M2b Zero Fighter Model 21 (Zeke)

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Tamiya Bausatz Nr. 60317

Das Original

Bildquelle: Wikipedia / Momotarou2012

Das Japanische Zero-Jagdflugzeug war allgemein bei Freund und Feind sowie allen, die mit ihm zu tun hatten, gefürchtet und anerkannt. Als Spitzenleistung an aerodynamischer Ingenieurkunst und Militärwissenschaft verrichtete der Zero im Zweiten Weltkrieg seinen Dienst am Himmel über Ostasien und trug in großem Umfang zu den Japanischen Kriegs-Unternehmungen bei, er blieb bis heute ein dauerhafies Symbol dieser verbissenen und weltumfassenden Auseinandersetzung.

Entwickiung der Zero-Jägers

lm Jahr 1937 vorgestellt, war der Mitsubishi ASM Typ 96 “Claude” das erste trägergestützte Eindecker-Jagdflugzeug, er sollte der direkte Vorfahre des A6M Zero werden. In den Tragflächenholmen wurde für leichten aber doch sehr stabilen Ganzmetall-Aufbau eine Duraluminium-Legierung verwendet, gleichzeitig trugen innovative Senknieten zur Gewichtsersparnis und besserer Aerodynamik bei. Der erste Prototyp erreichte eine Spitzengeschwindigkeit von 450 km/h, schneller als jedes vergleichbare Flugzeug der Westmächte zu jener Zeit. Der Typ 96 erwies sich im zweiten Chinesisch-Japanischen Krieg (1931-1941) als erfolgreich, besaß aber eine begrenzte Reichweite und konnte keine Bomber auf Langstrecken-Missionen gegen feindliche Städte eskortieren. Als Ersatz für den ASM konstruiert, diente der Zero-Jäger fast während der gesamten Dauer des Zweiten
Weltkriegs. Er wurde Type Zero (Null) nach dem Jahr seiner Vorstellung genannt, dem kaiserlichen Jahr 2600 (1940). Das trägergestützte Flugzeug besaß eine bessere Manövrierbarkeit als landgestützte Flugzeuge, ein Merkmal, das notwendig war, um die schwierigen Landungen auf dem Träger-Deck hinzukriegen. Er besaß eine Leistung, die vielen Alliierten Flugzeugen überlegen war, wie etwa der Grumman Wildcat, Bell P-39, Curtis P40 and Hawker Hurricane, wenngleich spätere Alliierte Flugzeuge den Zero erreichten oder übertrafen. Das Mitsubishi A6M2 Modell 1 1 war die ofliziell für den Dienst bei der Japanischen Marine abgestellte Version, obwohl sie
ursprünglich im Stammland China Dienst tat und nicht mit der Ausrüstung für Trägereinsatz ausgestattet war. Das A6M2b Modell 21 war für die Verwendung auf dem Schiffsdeck ausgelegt und hatte daher einen Heckhaken, eine ADF Rückführeinrichtung und 500mm klappbare Flügelspitzen für den nötigen Freiraum in den Träger-Aufzügen. Das Modell 21 besaß eine extrem hohe Einsatzreichweite von über 2.600km und überraschte oft die Amerikaner, indem es sehr viel weiter von seinen Trägern entfernt auftauchte als sie es für möglich hielten. Mitsubishi produzierte den A6M2b 18 Monate lang insgesamt 864 Flugzeuge, einschließlich dem A6M2a mit festen Tragflächen, bis im Mai 1942 auf das neue A6M3 Modell 32 umgestellt wurde. Die konkurrierende Firma Nakajima übernahm jedoch die Lizenz und baute weiterhin ihre eigenen A6M2b bis November 1943, insgesamt wurden
2882 Flugzeuge fertig gestellt. Ab 1944 wurden einige A6M2b Modell 21 Flugzeuge in Jagdbomber umgebaut, die eine einzelne 250kg Bombe tragen konnten. Viele von diesen wurden gegen Kriegsende zu Selbstmord-Angriffen als „Kamikaze“-Flugzeuge eingesetzt.

Der Krieg im Pazifik und der Angriff auf Pearl Harbour

Japans Strategie im Pazifik beruhte darauf, gegen seinen Hauptgegner, die Vereinigten Staaten von Amerika, einen Blitzschlag auszuführen. Die US Pazifik-Flotte und das Luftwaffen-Corps der Army hatte auf der Hawaiianischen Insel Oahu einen Stützpunkt errichtet, der gegen einen lähmenden Überraschungsangriff der japanischen Marine verletzlich war. Japan war tief beeindruckt von der bahnbrechenden Schlacht bei Tarent, dem ersten Marine-Angriff ausschließlich mit Flugzeugen, 1940 vorgetragen von der Britischen Royal Navy gegen die im Hafen liegende Italienische Flotte. Die Japanischen Militär-Führungskräfte gingen sogar so weit, eine Delegation zur Untersuchung der Auswirkung des Angriffs abzuschicken. Das Beispiel von Talent bewies, dass speziell abgeänderte Torpedos in relativ seichtem Wasser erfolgreich eingesetzt werden können, wenn sie in geringer Höhe aus der Lutt abgeworfen werden. Am Ende entwickelte das Japanische Militär den Torpedo Typ 95, ausgelegt zum Einsatz gegen Schiffe in seichtem Wasser. Schon anfangs 1941 wurde der Beschluss gefasst,
Pearl Harbor anzugreifen und zu versuchen, die Amerikanische Marine im Pazifik als Teil eines viel größeren, südlichen Vorstoßes zu neutralisieren, der fast gleichzeitige Angriffe auf Ziele in ganz Asien einschließen sollte. Eineinhalb Stunden vor dem Angriff auf Pearl Harbor erstürmten japanische Truppen Malaysia, gefolgt von einem Angriff auf die Festland-Terrritorien von Hong Kong. In den folgenden Stunden und Tagen erlebten die Kaiserlich Japanischen Streitkräfle Angrítfe gegen Amerikanische Truppen auf den Philippinen und Wake Island, erfolgreichen Einmarsch in Thailand und das Versenken der Schiffe Prince of Wales und Repulse der Britischen Royal Navy auf der Höhe von Singapur. Am 26. November 1941 lief eine riesige Einsatztruppe mit unter anderem 6 Flugzeugträgern und 350 Flugzeugen aus Japan aus mit Kurs auf Pearl Harbor. Die trägergestützten Flugzeuge umfassten Mitsubishi Typ “Zero” Jäger, Nakajima Typ 97 “Kate” Torpedobomber und Aichi Typ 99 “Val” Sturzkamptbomber. samt 18 Schiife, darunter 5 Schlachtschiffe und zerstörten mehr als 400 US-Flugzeuge. Dies war ein riesiger Sieg fiir die Japaner, zugleich ein vernichtender und demoralisierender Verlust für die Vereinigten Staaten. Allerdings war es nicht die strategisch vernichtende Niederlage der USA, die man sich eigentlich vorgestellt hatte. Hauptursache war das Versäumnis der Japanischen Streitkräfte, die US Ölvorräte der Marine im U-Boot-Stützpunkt zu treffen sowie die Tatsache, dass sich die US-Flugzeugträger während des Überfalls auf See befanden und dadurch vor dem Angriíf sicher waren. Auf jeden Fall sorgte der Angriff auf Pearl Harbor dafür, die USA in den Krieg hineinzuziehen, fest entschlossen, erst den Sieg in Europa und dann in Asien zu erringen, was schließlich das Schicksal des Japanischen Reichs im Pazifik besiegeln sollte.

Technische Daten des A6M2b Zero Jäger Modell 21
Länge: 9,06 m
Spannweite: 12 m
Gewicht 2421 kg
Motor: Sakae Modell 12, 14 Zylinder 940 PS
Höchstgeschwindigkeit: 533 km/h
Maximal-Reichweite: 3350 km
Bewaffnung: Zwei 7.7mm Maschinengewehr, zwei 20mm Kanonen

Quelle: Tamiya Bauanleitung

Weitere Informationen

  • Status Modell: Ideen sammeln
  • Tamiya Farben "X": X1, X2, X5, X7, X11, X12, X13, X27, X31, X32
  • Tamiya Farben "TS": TS29
  • Tamiya Farben "XF": XF-1, XF-2, XF-5, XF-10, XF-12, XF-15, XF-16, XF-23, XF-26, XF-52, XF-53, XF-55, XF-56, XF-60, XF-64, XF-71
  • Tamiya Farben "AS": AS12, AS29
  • Erhalten am: Montag, 07 September 2015
Gelesen 405 mal Letzte Änderung am Samstag, 12 März 2016 14:48

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