Samstag, 27 September 2014 20:43

Tamiya North American P-51D/K Mustang "Pacific Theater"

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Boxart Boxart Tamiya

Tamiya Bausatz Nr. 60323

Das Original

File:31fg-p51d.jpg

Bildquelle: Wikipedia, Bwmoll3

Entwicklung der P-51

Die P-51 Mustang war das erste in Serie produzierte Flugzeug das eine Tragfläche mit laminarer Strömung nach der Entwicklung des nationalen Berraturıgskomitees für Luftfahrt (NACA) einsetzte. Sie wurde entwickelt von der North American Aviation (NAA). Dieser Tragflächentyp war nahe der Mitte am dicksten, was den Luftwiderstand verringerte und den Einbau größerer Kraftstofftanks ermöglichte, was der P-51 eine riesige Reichweite verlieh. Das Kühlsystem des Flugzeugs war im Rumpf integriert und hatte einen aerodynamisch optimierten Lufteinlass und eine effiziente Luftführung, was die Güte der Kühlung erheblich verbesserte. Die ersten P-51 wurden vorwiegend als Jagdbomber benutzt, da die Allison-Motoren in großen Höhen eine schlechte Leistung hatten. Ein Wechsel auf die Rolls-Royce Merlin 60 Motoren mit ihren zweistufigen Ladern mit zwei Übersetzungen verbesserte die Leistung erheblich und die mit Merlin angetriebenen P-51 B/C Mustang wurden irn November l943 nach Europa entsendet, um die Bomber zu begleiten. Wie auch immer hatten die P-51 B/C eine schlechte Sicht nach hinten für den Piloten und die Maschinengewehre streikten häufig. Deshalb wurde die P-51 D entwickelt um diese Nachteile auszubessern. Eine neue, tropfenförmige Kanzel verbesserte die Sicht, während die Probleme der Maschinengewehrversager gelöst wurden. Zugleich wurde die Bewaffnung auf 6 Maschinengewehre erhöht. Abwurftanks konnten verwendet werden und sie erweiterten die Reichweite der P-51 D auf über 3700 km. Diese Verbesserungen erhöhten den Kampfwert der Mustangs erheblich und bis zum Ende des zweiten Weltkrieges wurden über 8000 P-51 D gebaut.

Varianten und der Kampf gegen Japan

Die F-5D war eine P-51 D die ausgerüstet war für die Luftaufklärung. Sie unterschied sich durch die Kameraöffnungen im Hinterteil des Rumpfes für unterschiedliche Kameras. Zusätzlich halfen drei „+“ Zeichen an der linken Seite der Kanzel und drei „+“ oder „-„ Zeichen auf der Oberseite der linken Tragfläche dem Piloten das Flugzeug 9°, 15° oder 30° zu neigen und damit die Kameras aufs Ziel auszurichten. Diese Flugzeuge behielten ihre Bewaffnung und 136 Einheiten wurden davon gebaut. Die Firma Hamilton Standard war verantwortlich für die Fertigung der Propeller der P-51,  aber im Verlauf der Massenfertigung der P-51 D kam es zu Engpässen in der Propellerfertigung. Urn diesem Problem zu begegnen wurden einige P-51 D mit Propellern von Aero Products ausgerüstet und in P-51 K umbenannt. Der Hauptunterschied zwischen den Propellern von Aero Products und Hamilton Standard war, dass die ersten einen Durchmesser von 3,35 m ohne Bund hatten und die anderen einen Durchmesser von 3,40 m mit Bund. 1500 P-51 K wurden in der NAA Fabrik in Dallas gebaut, von denen 600 als Mustang IV an die RAF gesendet wurden. Einige P-51 K wurden während der Nutzung auf den Hamilton Standard Propeller umgerüstet als 163 Flugzeuge in die Aufklärungsversion F-6 K umgebaut wurden. Einige P-51 D/K wurden im Frühjahr 1945 auf das Schlachtfeld in China, Burma und Indien entsendet, wo ihre lange Reichweite genutzt wurde urn Flugplätze anzugreifen und japanische Bodentruppen abzuriegeln. An einer anderen Stelle, nämlich bei der Schlacht in Iwo-Jima im Februar 1945 wurden die P-51 D eingesetzt und schützten die B-29 Bomber, welche Japan von ihren Stützpunkten auf den Marianen aus angriffen. Viele P-51 im asiatischen/pazifischen Raum waren mit einer Wurfantenne oder zwei Antennen für die Navigation ausgerüstet.

Lt. Colonel William D. Dunham

Lt. Colonel Dunham war der Kommandeur des 460. Jagdgeschwaders und wurde der erste Fliegerheld der 348. Jagdfliegergruppe während der Kämpfe in den Philippinen im November 1944. Seine Funktion war stellvertretender Gruppenkomrnandant, als seine Einheit in den letzten Monaten des Krieges an der Nordwestküste von Okinawa in Lejima stationiert war. Am ersten August 1945 flog Dunham die P-51 K mit dem Namen „Mrs Bonny“ auf einer Mission auf Kyushu als er einige B-24 Bomber bemerkte, welche von etwa 20 japanischen Jagdflugzeugen angegriffen wurden. Er griff mit seiner Gruppe sofort ein und schoss eine Nakajima KI-84 ab, das war sein 16. und letzter Luftsieg.

Major Robert W. Moore

Major Robert W. Moore hatte sich als Fliegerass qualifiziert, als er als Pilot des 45. Geschwaders der 15. Jagdgruppe Langstrecken-Rennsätze mit der P-51 flog. Am 28. Mai 1945 griffen 400 B-29 Yokohama an und die „Stinger VII“ P-51 D von Moore gehörte zum Begleitschutz. Nachdem sie sich der japanischen Marinebasis in Atsugi näherten erfolgten heftige Luftkämpfe mit den Jägern aus der japanischen Verteidigung. Da er den Auftrag hatte, die führende B-29 Formation zu schützen, setzte sich Moore an die Spitze der Aktion und schoss eine Kawanishi N1 K2 Shiden, sowie zwei Mitsubishi J-2M Raiden ab. Das vollendete sein Resultat von 12 Luftsiegen und machte ihn zum erfolgreichsten Piloten der amerikanischen 7. Luftflotte.

Captain William A. Shomo

Im November 1924 tauschte das 82. Aufklärungsgeschwader ihre P-39 gegen die neuen F-6 D ein und wurde zu den Philippinen verlegt. Die Mustangs verschafften der Einheit einen Vorteil gegenüber den japanischen Flugzeugen was durch Hauptmann Shomo am 11. Januar 1944 eindrucksvoll bewiesen wurde. Shomo und sein Flügelmann flogen eine bewaffnete Aufklärungsmission gegen die Flugfelder von Aparri und Laoag auf der Insel Luzon. Im Verlauf der Mission griffen sie eine Nakajima KI-44 und elf Kawasaki Kl-61 Jäger an, die einen Mitsubishi G4M Bomber begleiteten. Shomo griff die Gruppe ohne Zögern an und nach den offiziellen Aufzeichnungen der Vereinigten Staaten schoss er nicht nur den Bomber ab, sondern auch sechs Jäger. Für diese außerordentliche Leistung wurde er der einzige Mustangpilot im pazifischen Raum welcher die Ehrenmedaille des Kongresses erhielt.

P-51 D/K Technische Daten

  • Länge: 9,84 m
  • Spannweite: 11,28 m
  • Motor: Packard Merlin V-1650 (1490 PS)
  • Höchstgeschwindigkeit: (P-51 D) 703 km/h, (P-51K) 692km/h
  • Bewaffnung: sechs 12.7 mm Maschinengewehr

Quelle: Tamiya Bauanleitung 

Die Bauteile

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Die Tamiya 1:32 Flugzeuge sind bei den Flugzeugen das, was bei den Autos die 1:12 Modelle sind. Hochdetailliert und super sauber gearbeitet. Das sind Bausätze in absoluter Spitzenqualität. Die Mustang kam erst 2011 ins Portfolio der Japaner, für Fans hat sich das warten aber allemal gelohnt. Es gibt in diesem Maßstab nichts besseres auf dem Markt. Spätestens mit den Spitfire Bausätzen hat Tamiya gezeigt, wie hoch die Messlatte mittlerweile liegt, mit der P-51 D wurde sie nochmals angehoben. Echte Flugzeugfreaks werden die Möglichkeiten verschiedener Varianten, wie z.B. 2 Propeller, zu schätzen wissen. Mich begeistert vor allem die Technik. Besonders erwähnenswert sind die Motorabdeckungen, Diese sind im richtigen Maßstab auch in der Dicke des Material und deshalb so dünn, dass der Hersteller diese extra geschützt verpackt. Sie werden mit Mini-Magneten an Ort und Stelle gehalten, so kann diese auch zum späteren Ansehen des wunderbaren Motors abgenommen werden. Besser geht es nicht. Die Bauanleitung ist wie immer sehr verständlich, zudem ist ein Heftchen mit einem Walkaround beigelegt. Das Fachsimpeln über einzelne Teile spare ich mir, es gibt genügend Berichte darüber im Netz. Ich freue mich auf diesen Bau der Mustang!

Weitere Informationen

  • Status Modell: Ideen sammeln
  • Erhalten am: Samstag, 27 September 2014
Gelesen 491 mal Letzte Änderung am Montag, 18 Januar 2016 22:22

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