Samstag, 29 August 2015 20:03

Fujimi Ferrari 365 GTS/4 Daytona Spider

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Boxart Boxart Fujimi

Fujimi Bausatz Nr. 08024 (EM-24)

Das Original

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c7/Ferrari_365_GTS-4_%27Daytona%27_Spyder_Replica_-_Flickr_-_The_Car_Spy_%286%29.jpg?uselang=de

Bildquelle: Wikipedia

Ein halbes Jahr nach dem Coupé wurde der 365 GTS/4 Daytona Spider 1969 auf der IAA in Frankfurt vorgestellt. Die Bezeichnung entsprach dabei der der geschlossenen Version (GTS = „Grand Tourismo Spider“). Die ersten 365 GTB/4 hatten Doppelscheinwerfer hinter einer Plexiglasscheibe, allerdings gibt es nur ein einziges GTS/4-Modell mit dieser Variante – derjenige gelbe Wagen, der 1969 mit der Fahrgestellnummer 12851 vorgestellt wurde. Wegen der Zulassungsbestimmungen auf dem wichtigsten Markt – den USA – wurde die Produktion auf Klappscheinwerfer umgestellt, beim GTB/4 während der laufenden Produktion, beim GTS/4 noch vor Produktionsbeginn. Zwischen 1969 und 1973 wurden etwa 1260 Coupes in Maranello produziert, hingegen wurden lediglich 125 Exemplare des „echten“ Daytona Spiders hergestellt. Viele Besitzer der geschlossenen Variante entfernten aber nachträglich das Stahldach und ließen sich ihr Fahrzeug zum Spider umbauen. Um diese Variante von den GTS/4-Modellen abzugrenzen und Verwechslungen vorzubeugen, werden so umgebaute Versionen als „GTB/4 Conversion“ bezeichnet, nicht als Spider. Je nach Ausführung der Umbauten stehen die Conversions den Spidern in der Qualität nicht nach, allerdings erreichen sie auf Auktionen und bei Verkäufen nicht annähernd das GTS/4-Preisniveau, welches inzwischen bei siebenstelligen Dollarbeträgen für perfekte Fahrzeuge angekommen ist: So liegt ein gut erhaltener, original GTS/4 bei rund 1,2 Millionen Euro (seltenere europäische Versionen werden mit 1,3 bis 1,5 Millionen Euro bewertet), wobei die besondere Geschichte des Fahrzeugs, außergewöhnlicher Erhaltungsgrad oder prominente Vorbesitzer diese Preise noch deutlich beeinflussen können: Der letztgebaute Daytona Spider (Fahrgestellnummer 17073, eine US-Version) aus dem Besitz des verstorbenen Filmproduzenten Greg Garrison wurde bei Gooding & Company in Monterey mit 79 Originalmeilen auf dem Tacho für 1.508.000 Euro zuzüglich Aufgeldern verkauft. Ein gepflegter 365 GTB/4 Conversion hingegen liegt preislich etwa bei 250.000 Euro (mit steigender Tendenz). Unterscheiden kann man die beiden Modelle grundsätzlich durch die steiler stehende GTB/4-Frontscheibe der nachträglich geöffneten Modelle, außerdem verfügen die älteren Baujahre zum Teil noch über die unter Plexiglas befindlichen Scheinwerfer. Insofern gibt es zwar durchaus offene Daytonas mit dieser Scheinwerfervariante, aber lediglich ein einziges „echtes“ GTS/4-Modell wurde mit dieser Plexiglasleiste ausgestattet. Den Bekanntheitsgrad dieses Modells kann man daran erkennen, dass es sogar eine Meldung in den Nachrichten wert ist, wenn es in einen Unfall verwickelt ist: Im August 2012 erleidet ein 365 GTB/4 Conversion einen Totalschaden, der Videobericht dazu wird binnen weniger Tage über 25.000 mal angesehen. Das verunfallte Fahrzeug wird dort als "Spider" bezeichnet, tatsächlich handelt es sich um einen nachträglich zum offenen Fahrzeug umgebauten, ehemals geschlossenen 365 GTB/4 - was auch die für einen echten 365 GTS/4 zu niedrige Wertangabe erklärt. Insgesamt entstanden 125 Exemplare des GTS/4; sie hatten Fahrgestell-Nummern: von 12851 bis 17073.

Quelle: Wikipedia

Weitere Informationen

  • Status Modell: Ideen sammeln
  • Erhalten am: Samstag, 29 August 2015
Gelesen 430 mal Letzte Änderung am Freitag, 11 März 2016 20:47

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