Donnerstag, 30 April 2015 00:00

Fujimi Porsche 911 Carrera Cabriolet `85

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Boxart Boxart Fujimi

Fujimi Bausatz Nr. 08004 EM-4

Das Original

 

Die erste größere Überarbeitung der 911-Karosserie wurde durch eine 1972 von der US-Behörde für Fahrsicherheit (NHTSA) erlassenen Vorschrift nötig. Der „Motor Vehicle Information and Cost Savings Act“ forderte für alle Neufahrzeuge, dass ein Aufprall der Stoßfänger ein Hindernis bis zu einer Geschwindigkeit von 5 mph = 8 km/h keine Schäden am Wagen zur Folge hat. Zur Erfüllung dieser Auflage wurden die 911er mit neu gestalteten Stoßfängern versehen, die für den US-Markt mit integrierten elastischen Pralldämpfern ausgerüstet waren. Bei allen Fahrzeugen, die nicht für den Export in die USA bestimmt waren, fanden günstigere Prallrohre Verwendung, die sich jedoch bei Parkremplern verformten und daher ausgetauscht werden mussten. Die Pralldämpfer konnten als Extra bestellt werden. Jedes Modelljahr des 911 wird Porsche-intern mit einem Buchstaben bezeichnet. Die Zählung begann Mitte 1967 mit dem Modelljahr 1968 als A-Serie und endete mit dem Modelljahr 1979; der M-Serie (Buchstabe I wurde nicht vergeben). Die Modelle ab 1980 werden als Programm bezeichnet: Modelljahr (Mj.) 1980 als A-Programm bis zum Mj. 2000, dem Y-Programm. Die Buchstaben I, O, U und Q wurden nicht benutzt. Mj. 2001 ist das 1-Programm, Mj. 2002 das 2-Programm usw. Ab Modelljahr 2010 (A-Programm) wird wieder das Alphabet verwendet. Das G-Modell (korrekt: Die G-Serie) erschien Mitte 1973 (Modelljahr 1974) und der 911 wurde mit dieser Karosserie 16 Jahre bis Mitte 1989 (Ende K-Programm) hergestellt. Obwohl strenggenommen nur das Modelljahr 1974 als „G-Modell" bezeichnet werden darf, werden allgemein alle 911-Typen der Baujahre 1973 bis 1989 so genannt. Mit dem K-Programm ab Mitte 1988 startete gleichzeitig die Produktion des Nachfolgetyps Porsche 964.

Porsche 911 Carrera 3.2 Cabrio

Der Hauptunterschied zwischen dem Urmodell und dem G-Modell sind vor allem die großen Stoßstangen des neueren 911ers – diese sind wuchtiger geraten. Vor allem die faltenartigen Kunststoffübergänge zwischen den Stoßstangen und der Karosserie haben dem Modell den Spitznamen „Faltenbalg-Porsche" eingebracht. Die vorderen Blinkleuchten wurden von den Kotflügelecken in den Stoßfänger versetzt. Am Heck ist zwischen den Rückleuchten ein durchgehendes rotes Reflektorband mit der Aufschrift „Porsche“ hinzugekommen. Sportlichere Modelle, wie z.B. der Carrera oder der Turbo, haben weiter nach außen ausgestellte Kotflügel vorne und besonders hinten, um breitere Räder aufnehmen zu können. Andere Unterschiede an der Karosserie zu dem Urmodell, wie z.B. der nochmals vergrößerte Radstand, sind optisch kaum zu erkennen.Der Wagen wurde zunächst in den Ausstattungsvarianten 911, S und Carrera angeboten. Mit einer breiteren Karosserie wurde ab Anfang 1975 (H-Serie) der neue 911 Turbo ausgeliefert. Der 3-Liter-Motor mit Turbolader des schnellsten deutschen Serienwagens leistet 260 PS und ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h. Ab Modelljahr 1978 sind es mit Ladeluftkühler und 3,3 Litern Hubraum sogar 300 PS für 260 km/h Spitze. Ab dem Modelljahr 1976 verwendete Porsche beim 911 für tragende Teile teilweise verzinkte Karosseriebleche und gewährte eine Garantie gegen Durchrostung von 6 Jahren. Ab Modelljahr 1981 wurde diese Garantie auf 7 Jahre erhöht, da die gesamte Karosserie nun endgültig komplett beidseitig feuerverzinkt wurde. Das 911-G-Modell war zunächst nur als Coupé und Targa erhältlich. Die in den USA in Vorbereitung liegenden Sicherheitsgesetze, die Cabriolets eine US-Zulassung verwehrt hätten, wurden Anfang der 1980er-Jahre endgültig verworfen. Nach fast 20 Jahren Pause stellte Porsche daher im März 1982 auf dem Genfer Auto-Salon mit dem 911 SC Cabriolet wieder ein offenes Fahrzeug vor. Von den 4277 gebauten SC-Cabriolets des ersten Modelljahres 1983 gingen über 40 % (1877 Fahrzeuge) in die USA. Der als Studie 1987 auf der IAA in Frankfurt vorgestellte 911-Speedster mit Notverdeck wurde im Modelljahr 1989 als Kleinserie 2102 mal gebaut. Ab G-Modell haben alle 911er Typen Motoren mit mindestens 2,7 Liter Hubraum. Der Typ 911 T mit seinen zwei Dreifachvergasern entfiel. Die Leistung des Einstiegsmodells 911 betrug 110 kW (150 PS); der 911 S hatte 129 kW (175 PS). 3,2-Liter-Motor eines 911 Carrera. (ab Modelljahr 1984) Bereits im vorangegangenen Modelljahr 1973 bekamen bereits die für den US-Export bestimmten 911er als erste Wagen weltweit statt der aufwändigen mechanischen 6-fach-Einspritzpumpe die einfachere K-Jetronic, die auch für einen geringeren Schadstoffausstoß und Verbrauch sorgte. Bosch hatte das System ab 1970 in enger Zusammenarbeit mit Porsche entwickelt. Im Modelljahr 1974 waren dann alle 911er (außer dem Carrera) mit der K-Jetronic ausgestattet. Im 911 Carrera wurde noch zwei Jahre der Motor des „RS" mit mechanischer Doppelreihen-Einspritzpumpe verbaut, der eine Leistung von 154 kW (210 PS) erreicht. Dank niedriger Stückzahlen (Coupé: 1534; Targa: 610) stellen diese Carrera-G-Modelle ähnlich wie die Carrera RS 2.7 des Urmodells gesuchte Sammlerstücke dar.

Quelle: Wikipedia

Die Bauteile

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Der vorliegende Bausatz aus dem Jahr 1988 ist die Nummer 4 aus der Enthusiast Reihe von Fujimi. Diese zeichnet sich durch mehr Bauteile und somit mehr Details aus. Die Qualität ist gut, es sind allerdings einige Fischhäute an den Spritzlingen, was einiges an Nacharbeit erfordert. Das Modell kann mit geöffnetem oder geschlossenen Verdeck dargestellt werden. Die Vinylreifen machen einen sehr guten Eindruck. Wie bei Fujimi Bausätzen mit dem Alter üblich sind die Decals nicht von der Qualität wie beipielsweise von Tamiya. Für Liebhaber vieler Details ein empfehlenswerter Bausatz.

Der Baubericht

folgt nach Baubeginn

 

Weitere Informationen

  • Status Modell: Ideen sammeln
  • Erhalten am: Donnerstag, 30 April 2015
Gelesen 951 mal Letzte Änderung am Sonntag, 04 Oktober 2015 13:43
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