Samstag, 05 April 2014 23:09

Revell Mini Cooper Winner Rally Monte Carlo 1964

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Boxart Boxart Revell

Revell Bausatz Nr. 07064

Das Original

Das legendäre Image des MINI Cooper geht letztlich auf zwei Ursachen zurück. Zum einen ist die geniale Konstruktion des kompakten Wagens zu nennen. 1956 begann Sir Alec Issigonis mit der Entwicklung des „vemünftigen Kleinwagens", der wirtschaftlich sein und Platz für vier Personen und deren Gepäck bieten sollte. Dazu wurde ein quer liegender Frontmotor verwendet, und, bisher nie dagewesen, das Getriebe unter den Motor angeordnet, so daß Motor und Getriebe im gleichen Olbad liefen, was eine enomıe Platzersparnis bedeutete. Jeder Zentimeter wurde im MINI genutzt und fast 80 Prozent des von der Außenhülle umschlossenen Raumes entfielen auf den Innenraum. lm August 1959 lief der MINI erstmalig vom Band. John Cooper erkannte auf den ersten Blick das Potential des nur 3,06 Meter langen Wagens und einigte sich sehr schnell mit dem Vorstand der British Motor Corporation (BMC), eine sportlichere Version herzustellen, die als MINI Cooper vom Band lief und eine derart immense Begeisterung auslöste, daß der MINI Cooper schnell zu einem Synonym für alle MINIs wurde. Die zweite Ursache für den legendären Ruf des MINI Coopers sind die Rennerfolge des agilen Viersitzers. 1955 hatte BMC wieder eine Rennabteilung ins Leben gerufen. Rennsiege sollten Publizität und
Aufmerksamkeit bringen, was wiederum die Verkaufszahlen steigem sollte. Allerdings stellten sich die ersten Siege erst im Jahre 1959 ein - mit dem gerade erst eingeführten MINI. Statt der Austin-Healeys wurden daher immer mehr MINIs bei den Rallyes eingesetzt. 1961 wurde Stuart Turner Chef der BMC-Rennabteilung, just als die ersten MINI Cooper zur Verfügung standen. Unter seiner Agide erzielte BMC die größten Erfolge in den kommenden Jahren. 1962 konnte BMC neben Aaltonen und Mäkinen auch den Iren Paddy Hopkirk verpflichten. Von da an häuften sich die Rennsiege stetig. Allerdings stieß der MINI Cooper mit 55 PS Leistung schnell an seine Grenzen. Cooper Car Company Limited veränderte daher unter anderem Bohrung und Hub des Serienmotors, so daß nun bei einem Hubraum von 1071 cm* die Leistung um fast 30 % gesteigert wurde (71 PS bei 6200 Umdrehungen). Um an den Rallyes der Gruppe 1 mit dieser Version teilnehmen zu können, wurden 1.000 Exemplare des als MINI Cooper S bezeichneten Fahrzeugs gefertigt, wobei die im Renneinsatz gefahrenen Wagen sich nur geringfügig von den 1.000 Exemplaren unterscheiden durften. Der MINI Cooper S wurde im Laufe des Jahres 1963 für die Gruppe 1 zugelassen. Paddy Hopkirk beendete mit einem Cooper S mit dem Kennzeichen 33 EIB die Tour der France als Gesamtdritter und Vierter bei der RAC Rallye. Von dem Fahrzeug überzeugt, startete Hopkirk 1964 mit dem gleichen Wagen bei der Rallye Monte Carlo, neben den 24-Stunden von Le Mans die prestigeträchtigste Autosportveranstaltung der Welt. Abgesehen von den kurvenreichen Paßrouten mußte damals auch eine Prüfung auf der Rennstrecke in Monaco absolviert werden. Nach fünf Runden war die Sensation von 1964 perfekt: Paddy Hopkirk und Beifahrer Henry Liddon landeten mit ihrem Mini 30,5 Punkte vor dem schwedischen Favoriten-Duo Ljungfeldt/ Sager im deutlich stärker motorisierten Ford Falcon. Paddy Hopkirk und sein Beifahrer Henry Liddon beendeten das Rennen als Gesamtsieger, was als Meilenstein des Rallyesports in die Geschichte einging.

Quelle: Revell

File:1963 Morris Mini-Cooper Monte Carlo Heritage Motor Centre, Gaydon.jpg

Quelle: Wikipedia

Die Bauteile

Der Bausatz aus dem Jahr 2014 basiert auf dem "normalen" Cooper 998 Mk. I aus dem Jahr 2012. Vier geänderte Spritzlinge und ein neuer Decalbogen haben die nötigen Teile für die Rallyversion. Insgesamt hat der Bausatz nun 146 Teile und fällt damit in die Kategorie 4 bei der Revell "skill level" Einteilung. Das Modell weist erstaunlich viele Details auf was besonders beim Motor gut gefällt. Aber auch im Innenraum ist an alles gedacht. Die Motorhaube lässt sich öffnen, die Räder und die Lenkung sind beweglich ausgelegt. Insgesamt macht der Bausatz einen sehr guten Eindruck und macht beim bauen sicher viel Spass.

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Weitere Informationen

  • Status Modell: Ideen sammeln
  • Revell Farben "glänzend": 04, 07, 12, 31
  • Revell Farben "matt": 09, 83
  • Revell Farben "seidenmatt": 301, 302, 330, 361, 371, 374, 382
  • Revell Farben "Metallic": 90, 91, 99
  • Revell Farben "klar": 730, 731
  • Erhalten am: Sonntag, 30 März 2014
Gelesen 949 mal Letzte Änderung am Montag, 18 Januar 2016 21:45

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