Sonntag, 16 Februar 2014 15:58

Tamiya LaFerrari

Boxart Boxart Tamiya

Tamiya Bausatz Nr. 24333

Das Original

Der 5. Mai 2013 brachte bei der 83. Genfer Motorshow den ersten Auftritt des neuen, ungeduldig erwarteten Ferrari mit dem Namen "LaFerrari". Das vielleicht bemerkenswerteste Detail dieses neuen Supersportwagen ist die Verwendung der Hybridtechnologie namens HY-KERS, einem System welches voll auf das Know-How des Ferrari Formel 1 Teams mit seinem KERS zurückgreift. Es besteht aus zwei Elektromotoren, entwickelt mit Magneti Marelli und einem Batteriesatz im Boden des Chassis. Die Batterien, die bei der Scuderia Ferrari montiert werden (Ferraris Rennabteilung), wiegen gerade mal 60kg und werden beim Betrieb des Fahrzeuges auf zwei verschiedene Arten geladen: beim Bremsen und wenn der V12 Motor mehr Drehmoment liefert als benötigt. So wird zum Beispiel bei Kurvenfahrt das überschüssige Drehmoment in elektrische Energie umgewandelt und in die Batterien geladen. Der Elektromotor ist mit dem Doppelkupplungsgetriebe aus der Fonnel 1 verbunden und verbessert die Energieeffizienz des Fahrzeuges in dem er sofort Drehmoment direkt zu den Rädem leitet. Die umgekehrte Funktion funktioniert ebenso schnell, wenn die Räder ihr Drehmoment abgeben um die Batterie wieder aufzuladen. Verbunden mit dem 6262ccm V12 Motor ist ein Elektromotor, welcher ein hohes Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen liefert, was den Ingenieuren die Freiheit verschaffte, die Leistung des Motors bei hohen Drehzahlen zu optimieren. Als Ergebnis kann der Motor bis 9250 U/min drehen und 800 HP erreichen. Das zusammen mit der Leistung des Elektromotors ergibt eine Verbundleistung von erstaunlichen 963 HP. Wie man von einem Hybridauto erwarten kann, wurden die CO-Emissionen gedrosselt, allerdings ohne die Notwendigkeit das Fahrzeug rein elektrisch zu bewegen was dem Fahrzeug den berühmten Motorsound entziehen würde. Das LaFerrari Chassis besteht aus vier verschiedenen Arten von Carbonfaser und wurde genau wie ein Fomrel 1 Fahrzeug in einem Autoklaven gebacken, was zu verbesserter Stabilität und geringerem Gewicht führte. Die Karosserie wurde inspiriert von den Ferrari Sportprototypen aus den späten 60er Jahren und legt ein Zeugnis für die Ferrari Designer ab, deren Herausforderung es immer war einen perfekten Ausgleich zwischen Funktion und Form zu finden. Diesmal nutzten sie die Mittel der CFD Aerodynamik Analyse und machten die Feinabstimmung im Windkanal. Der LaFerrari besitzt ein aktives Aerodynamik System, welches automatisch den Heckspoiler und den Diffusor einsetzt, zugleich mit dem Frontdiffusor und den Leitkanälen am Unterboden. Das geschieht auf der Basis verschiedener Leistungsparameter, die in Echtzeit ermittelt werden und damit die ideale Einstellung für jede Fahrbedingung erreichen. Das ganze wird kombiniert mit Dämpfem mit magnetisch verstellbarer Viskosität zur Anpassung an die Leistung der Radaufhängung. Das Brembo Bremssystem besteht aus neun leichten Bremszangen und Bremsscheiben aus Carbonkeramik (CCM). Ein weiterer innovativer Aspekt dieses Autos besteht in der Integration seiner aktiven Aerodynamik und Hybridsysteme mit anderen dynamischen Systemen des Fahrzeuges wie zum Beispiel Traktionskontrolle und Stabilitätskontrolle. Der LaFerrari bietet Höchstleistung mit einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in weniger als 3 Sekunden und einer Höchstgeschwindigkeit jenseits der 350 km/h. Das machte es möglich, die Ferrari Teststrecke in Fiorano in einer Zeit unter einer Minute und 20 Sekunden zu umrunden, was etwa fünf Sekunden schneller ist als die Bestzeit des Enzo. Bei der Vorstellung des Fahrzeuges erklärte der Präsident von Ferrari Luca de Montezemolo dass: „...das Fahrzeug ein Ausdruck dessen ist, was die Leistung unseres Untemehmens darstellt. Höchstleistung bezüglich technischer Innovation, Leistung visionärem Styling und pure Fahrfreude“. Man kann vorhersehen dass dieses Fahrzeug, das neue Ferrari-Flagschiff ein emeuter Beweis für die Hingabe und die technologische Innovation der legendären italienischen Autofabrik in den Augen der Öffentlichkeit sein wird.

Quelle: Tamiya Bauanleitung

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Bildquelle: Wikipedia / Norbert Aepli

Die Bauteile

Der 333. 1:24 Bausatz von Tamiya erschien 2013 und ist mit Abstand der beste Bausatz der Japaner in dieser Größe. Die Details der 169 Teile ist Atemberaubend. Tamiya hat an alles gedacht. Angefangen bei der sehr ausführlichen 20-seitigen Bauanleitung über Metallstickern bis hin zu den Maskieraufklebern. Die Qualität der Spritzlinge ist hervorragend, keine Einschlüsse, perfekte Klarsichtteile, Detailgetreue Reifen etc. Nicht nur für Ferrari ist der LaFerrari das neue Flagschiff, auch für Tamiya ist dies die neue Benchmark. Wer dem Vorbild möglichst gerecht werden will, sollte auf die optional erhältlichen Carbon Decals von Tamiya nicht verzichten. Ganz sicher nichts für Anfänger, geübte Modellbauer werden aber an diesem Bausatz ihre ware Freude haben!

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Weitere Informationen

  • Status Modell: Ideen sammeln
  • Tamiya Farben "XF": XF-1, XF-7, XF-8, XF-11, XF-12, XF-19, XF-27, XF-50, XF-51, XF-54, XF-60, XF-69
Gelesen 1397 mal Letzte Änderung am Montag, 18 Januar 2016 21:25

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