Mittwoch, 31 Juli 2013 20:47

Revell Mercedes-Benz 300 SLR "Uhlenhaut Coupé"

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Boxart Boxart Tamiya

Revell Bausatz Nr. 07171

Das Original

File:MercedesBenz300SLR 1.jpg

Bildquelle: Wikipedia

lm Jahre 1951 fiel bei Mercedes die Entscheidung, für die Sportwagenrennen ein Fahrzeug völlig neu zu entwickeln, statt auf das Vorkriegsfahrzeug zurückzugreifen. Rudolf Uhlenhaut, Leiter der Versuchsabteilung und selbst begeisterter Fahrer, beschloss, um den Motor des neuen Typs 300 einen Rennsportwagen zu bauen. Er griff dabei seine Idee eines leichten, verwindungsstarken Rohrrahmens wieder auf. Der Wagen mit Flügeltüren und Coupé Karosserie, interne Bezeichnung W 194,siegt 1952 in Le Mans, vor allem aber der Doppelsieg in Mexiko bei der Carrera Panamericana macht ihn in den USA berühmt. lhm folgt der 1954 extra gemäß den neuen Formel-1-Regeln entwickelte Rennwagen mit der internen Bezeichnung W 196. Das Fahrzeug greift auf ähnliche Konzepte zurück, nutzt wieder einen Gitterrohrrahmen, erneut einen geneigten Motor, der einen tiefen Schwerpunkt ermöglicht, verwendet jetzt aber einen Achtzylindermotor und Direkteinspritzung. Mit dem Rennwagen holt sich Fangio die beiden Weltmeistertitel 1954 und '55. Von dem W 196 abgeleitet erscheint Ende 1954 ein neuer Rennsportwagen, ein offener Zweisitzer mit der Bezeichnung Mercedes-Benz 300 SLR (Sport-Leicht-Rennwagen). Von dem Formel-1-Wagen übernimmt er den Gitterrohrrahmen sowie den Acht-zylinder-F1 -Motor mit 2983 ccm Hubraum (das 300 steht für ein Zehntel des Hubraums). Der Rennsportwagen startet 1955 und Stirling Moss gewinnt mit ihm sofort die Mille Miglia sowie zum Saisonende den Sportwagen-WM-Titel. Rudolf Uhlenhaut setzt diesem Kraftprotz 1955 eine Coupé-Karosserie auf. Gedacht ist dieser Wagen für die Langstreckenrennen wie der Mille Miglia oder der Carrera Panamericana, um die Fahrer bei den immensen Geschwindigkeiten zu entlasten. Uhlenhaut greift auf die schon vom W 194 bewährte Flügeltürenanordnung zurück. Unter der Karosserie schlummert allerdings die Technik des Formel-1-Wagens. Der Wagen besteht somit aus purer Renntechnik, nur leicht verändert für den Straßeneinsatz. In nur 7,1 Sekunden beschleunigt das 300 SLR Coupé von 0 auf 100 km/H. Sein Reihenachtzylindermotor leistet über 300 PS, seine Höchstgeschwindigkeit liegt bei gut 290 Stundenkilometern, unter der überlangen Motorhaube schlummern riesige, verrippte Bremstrommeln und das Cockpit ist rennsportgerecht spartanisch ausgerichtet. Doch 1955, ein Jahr nach Sieg der Fußball-WM in der Schweiz, fällt Mercedes nach dem verheerenden Unfall in Le Mans die Entscheidung, sich aus dem Rennsport zurückzuziehen. So werden nur zwei Exemplare von dem Uhlenhaut Coupé gefertigt, die heute beide im Mercedes-Benz Museum stehen. Rudolf Uhlenhaut nutzt einen der beiden Wagen als persönliches Dienstfahrzeug für seinen täglichen Weg von Stuttgart nach München. Für die 200 Kilometer Strecke benötigt der Leiter der Versuchsabteilung - Mitte der 50erJahre !! - mit dem 300 SLR Coupé, dem schnellsten Fahrzeug mit Straßenzulassung, weniger als eine Stunde Fahrzeit.

Quelle: Revell Bauanleitung

Der Bausatz

Die Box enthält 7 Spritzlinge, davon 1 in Chrom und 1 in klar, die einteilige Karosserie, 4 Gummireifen und die Decals. Die Teile haben wenig Grate, bei der Karosserie ist allerdings einiges an Schleifarbeit gefragt. Die Motornachbildung ist spartanisch, aber für den Maßstab ausreichend. Hervorzuheben sind die jeweils 3-teiligen Flügeltüren und Felgen. Gut gelungen ist auch die Nachbildung des Gitterrohrramens. Der erste Eindruck zeigt einen durchaus gelungenen Bausatz.

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Weitere Informationen

  • Status Modell: Ideen sammeln
  • Erhalten am: Sonntag, 17 Januar 2016
Gelesen 1043 mal Letzte Änderung am Sonntag, 17 Januar 2016 10:49

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