Mittwoch, 03 Juli 2013 21:37

Tamiya Porsche 911 Turbo '88

Boxart Boxart Tamiya

Tamiya Bausatz Nr. 24279

Das Original

File:Porsche 911 Turbo.jpg

File:Porsche G Motor unten.JPG

Der Porsche 930, besser bekannt als Porsche 911 Turbo, ist ein Sportwagen, der von 1974 bis 1989 auf Basis des Porsche 911 produziert wurde. Bei seiner Einführung war das Fahrzeug der schnellste in Serie hergestellte Sportwagen in Deutschland. Der 930 war der erste Seriensportwagen, in den Porsche einen Turbolader einbaute. Er war das Spitzenmodell von Porsche, das zunächst nur als Coupé, ab 1987 auch in den Karosserieversionen Targa und Cabriolet angeboten wurde. Die verwandten Rennsportmodelle Porsche 934 und Porsche 935 wurden erfolgreich in den Gruppen 4 und 5 der Sportwagen-Weltmeisterschaft und auch in der Division 1 der Deutschen Rennsport-Meisterschaft eingesetzt. Mit dem 3-Liter-Sechszylinder-Boxermotor des Carrera RS 3.0 hatte Porsche die damals wirtschaftlich sinnvollen Entwicklungsmöglichkeiten des Saugmotors ausgeschöpft. 1973 hatte bereits BMW mit dem BMW 2002 turbo einen Abgasturbolader in ein Serienfahrzeug eingebaut. Die Idee, in einem Porsche-Seriensportwagen einen Motor mit Turbolader einzusetzen, stammte vom damaligen Vorstandsvorsitzenden Ernst Fuhrmann. Kernstück des turbogeladenen Motors war der 3-Liter-Motor aus dem Carrera RS 3.0, in dessen Abgastrakt ein KKK-Turbolader eingebaut wurde. Dieser arbeitete mit Drehzahlen von bis zu 90.000/min und erzeugte dabei einen Ladedruck bis maximal 0,8 bar Überdruck. Die verdichtete Luft wurde zusammen mit dem Superbenzin in die Brennräume gedrückt und ermöglichte so bei einer Motordrehzahl von 5.500/min eine maximale Motorleistung von 191 kW (260 PS). Um ein Klopfen des Motors bei hoher Last zu vermeiden, hatte er ein geringes Verdichtungsverhältnis von 6,5 : 1. Damit die Motorkraft bei einsetzender Turboaufladung für den Fahrer kontrollierbar blieb, wurde ein sogenannter Abgas-Bypass eingesetzt, der bei einem Ladedruck von 0,8 bar Überdruck öffnete, sodass der Höchstwert nicht überschritten werden konnte. Wegen der Motorleistung musste das Fahrwerk des Turbo gegenüber den Saugmotormodellen angepasst werden. Die vorderen und hinteren Radaufhängungen stammten von der Carrera-Rennversion, die Radlager vom Porsche 917. Die Hinterachslenker aus Aluminium waren eine Neuentwicklung. Vorne wurden 19-mm- und hinten 26-mm-Federstäbe mit Bilstein-Gasdruckstoßdämpfern verwendet. Um bei Kurveneinfahrten die Seitenneigung zu minimieren, setzte Porsche an der Vorder- und Hinterachse jeweils Stabilisatoren mit einem Durchmesser von 18 mm ein.

Quelle: Wikipedia

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Gelesen 1238 mal Letzte Änderung am Samstag, 16 Januar 2016 21:17

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