Donnerstag, 02 Juli 2015 19:28

Tamiya Team Lotus J.P.S. Mk. III

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Boxart Boxart Tamiya

Tamiya Bausatz Nr. BS-1222 (12022)

Das Original

1974 war das Lotus Team besorgt, den Nachfolger iür ihren gewinnbringenden Lotus 72 zu bauen. Das als Lotus 76 bezeichnete Fahrzeug war jedoch nicht wert, den Namen Lotus zu tragen und das Team musste mit ihren alten 72 Wagen antreten. 1976 wurde dann das Modell 77 vorgestellt. Mit viel Ausdauer und häufigen, verschiedenen Verbesserungen wurde der Wagen ohne Erfolg gefahren - bis zum letzten Rennen der Saison - dem Grand Prix von Japan. Es war das kritischte Rennen, das alle Augen auf das Duell zwischen McLaren - James Hunt und Ferrari - Niki Lauda bannte - nur nicht auf Lotus. Unter erschreckenden Konditionen in einem Sinnflut ähnlichem Regen gingen die Wagen an den Start. Der Vordermann war durch die Wasser- Fontainen überhaupt nicht zu sehen und aus diesem Grund ging Niki Lauda nach der ersten Runde an die Boxen. ]ames Hunt fuhr weiter und holte die Punkte für den Titel. Der Sieger des Rennen aber war der, ausser sich vor Freude, Amerikaner Mario Andretti auf Lotus, dem Vorläufer des neuen Lotus 78. Andretti wusste die ganze Saison 76 dass er mit dem Lotus 77 einen denkbaren Weltschlager fuhr. Der Beharrlichkeit Colin Chapman's mit seinem Team eingeweihter Techniker war klar, dass trotz vieler Rückschläge, der Erfolg kommen musste. Erfolgreiche Grand Prix Rennen werden immer mehr eine Angelegenheit von Präzision und Genauigkeit. Mit ständig steigenden Kosten verlangten die Sponsoren von den Wagenherstellern immer mehr bessere Plätze zu erreichen. Die meisten Teams benutzten jedoch den gleichen Motor und die gleichen Reifen. So waren intensive Forschung bezüglich der Aerodynamik und jedes einzelnen Teils unabdingbar. Chapman musste 1975 aus der Not heraus zur Basis von Design und etablierte als eins der ersten britischen Teams ein Entwicklungszentrum in einem alten Herrenhaus in Norfolk in der Nähe von Norwich. Rund 15 Monate später wurde der Lotus 78 der Weltpresse vorgestellt. Dieser Wagen wurde von der Presse mit gemischten Reaktionen aufgenommen und sieben Monate später- nach einigen Grand Prix Rennen zeigten die Ergebnisse, dass das Team Lotus eine Team ist, mit dem man rechnen muss. Lotus hat nun die Hersteller Meisterschaft im Auge und auch die Fahrer sehen eine Möglichkeit, die Fahrer Weltmeisterschaft wieder zu gewinnen. Viele verschiedene Verbesserungen werden bei jedem Rennen vorgenommen um immer besser fahren zu können. Der ganze Entwurf des Lotus 78 zeigt, dass grösste Aufmerksamkeit auf die Fahrbarkeit und die leichte Wartung sowie auch auf die ganze Silhuette gelegt wurde. Colin Chapman war der Meinung, dass es nicht möglich ist, Formel 1 Wagen nur durch Eingebung zu entwerfen, sondern dass Teamwork und grösstmögliche Anstrengungen notwendig sind, um auch nur die kleinste Verbesserung zu vollbringen. Auf jeden Fall, “Good Luck" ist trotzdem immer noch ein wichtiger Bestandteil jedes Racing Teams. 

Das Team Lotus wurde von Colin Chapman nach dem 2. Weltkrieg gegründet, so wie die meisten englischen Hersteller von Rennwagen. Chapman wurde am 19.05.1928 in London geboren. Er studierte Ingenieurswesen am Universitäts College in London. 1948 bekam er von seinem Vater den ersten Wagen geschenkt, ein 1937er Morris 8 Tourer. Der junge Mann baute unterstützt von seinem Freund Rodney Nuckey den ersten "Special" aus einem 1930er Austin 7 PKW. Dieser Wagen mit der No. DD 3493 wurde weiter umgebaut von einem Versuchswagen in den Lotus Mk. l. Die langen dunklen Stunden ~ die zu Schlaf verführen - welche die beiden jungen Männer an der Arbeit verbrachten, führte zu dem Namen "Lotus". Ein altes Sprichwort sagt, dass die Lotusblüte zu Schlaf verführt. Der zweite Lotus Mk. ll wurde gebaut und als Chapman in die R.A.F. eintrat, wurde sein interesse an Autos zur Besessenheit. Chapman fuhr seinen Wagen in Amateur Rennen mit einer Ford Maschine. 1949 verliess Chapman die R.A.F. und bereits 1951 erschien der Lotus Mark Ill. mit grossem Erfolg. Das Interesse an seinem Wagen war sehr gross und bereits am 1. januar 1952 wurde die Lotus Engineering Company gegründet. In einem Stall, der seinem Vater gehörte, in Hornsey, London baute Chapman Teile und verkaufte diese, er produzierte dort auch seinen Mark IV.

Quellen: Wikipedia, Tamiya Bauanleitung

Die Bauteile

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  • s_P1050901

 

Dieser Bausatz aus dem Jahr 1977 wurde unter exklusiver Lizenz und vollständiger Kooperation mit Colin Chapman gefertigt. Auch heute noch ist die Qualität der Bauteile durchweg sehr gut, man merkt wie viel Wert auch auf die kleinsten Details gelegt wurde. Als der Bausatz auf den Markt kam, fuhr der Original Lotus ja noch aktuell in der F1-Weltmeisterschaft. Das wäre heute undenkbar, zu groß wäre die Angst der Hersteller vor Plagiaten. Die beiligenden Decals beinhalten auch die Aufkleber für die Fahrer, wenn auch keine Fahrerfigur dabei ist.

Der Baubericht

folgt nach Baubeginn

 

 

Weitere Informationen

  • Status Modell: Ideen sammeln
  • Tamiya Farben "X": X1, X5, X10, X11, X12, X18
  • Tamiya Farben "TS": TS14
  • Tamiya Farben "XF": XF-1, XF-16, XF-56
  • Erhalten am: Donnerstag, 02 Juli 2015
Gelesen 800 mal Letzte Änderung am Freitag, 09 Oktober 2015 16:16

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