Montag, 20 April 2015 00:00

Tamiya Porsche Carrera GT

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Boxart Boxart Tamiya

Tamiya Bausatz Nr. 12050

Das Original

Porsche Carrera GT - Goodwood Breakfast Club (July 2008).jpg

 

Der Carrera GT (Typ 980) ist ein Supersportwagen von Porsche, der in Leipzig gefertigt wurde. Der Motor sollte ursprünglich in einem von Porsche fast zur Einsatzreife entwickelten Le-Mans-Prototyp bei den 24 Stunden von Le Mans an den Start gehen. Allerdings wurde der Start des Sportprototyps verworfen und stattdessen sein Motor und das Chassis sowie einige Technikkomponenten in den Carrera GT übernommen. Weder der Motor noch der entwickelte Le-Mans-Prototyp wurden bisher in einer Rennserie zum Einsatz gebracht. Testfahrten auf der Nordschleife des Nürburgrings trugen wesentlich zur Entwicklung dieses Sportwagens bei. Maßgeblich verantwortlich dafür war der frühere Rallye-Weltmeister Walter Röhrl, der unter anderem auch die Fahrwerksabstimmungsfahrten mit dem Carrera GT durchführte. Der Porsche Carrera GT ist das erste Serienfahrzeug, bei dem das als Monocoque gefertigte Fahrgestell und der Aggregateträger vollständig aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK) bestehen. Wegen des Mittelmotors ist das Heck des Carrera GT lang gestreckt und hat zwei Entlüftungsöffnungen, die von gelochten Edelstahlblechen abgedeckt werden. Das Dach des Carrera GT besteht aus zwei CFK-Schalen, die im Kofferraum untergebracht werden können. Die Räder werden wie im Rennsport per Zentralverschluss befestigt; die Radmuttern sind links rot und rechts blau gefärbt, um Verwechslungen zu vermeiden. Das „Downforce-Kit“, bestehend aus einem komplexen Luftleitsystem am Unterboden, hilft dem Carrera GT den Bodeneffekt auszunutzen, um auch bei hohen Geschwindigkeiten sicher die Spur zu halten. Er wird dabei von einem Heckflügel unterstützt, der ab einer Geschwindigkeit von 120 km/h automatisch hochfährt, um den Anpressdruck noch weiter zu erhöhen. Dieser Heckflügel kann aber auch per Hand und im Stand hochgefahren werden. Im Innenraum überwiegt reduziertes Design. Die Recaro-Schalensitze bestehen aus einem leichten (10,3 kg) Aramid-Kohlenstofffaser-Verbund, die Pedale aus Aluminium. Das Zentrum des Innenraums bildet der Schaltknüppel, der höher angeordnet ist als bei „normalen“ Fahrzeugen, um einen kürzestmöglichen Weg vom Lenkrad zu gewährleisten. In Erinnerung an den Porsche 917 ist der Schaltknauf aus auffälligem Balsa-Schichtholz gefertigt, konnte aber ab Modelljahr 2005 auch aus Carbon oder Leder bestellt werden. Der Carrera GT kostete neu in Deutschland 452.400 € (390.000 zzgl. 16 % Mehrwertsteuer). Zur Serienausstattung zählte neben der PCCB-Keramikverbundbremsanlage („Porsche Ceramic Composite Brake“) auch ein passendes, fünfteiliges Gepäckset (jeweils ein Kleidersack, der hinter den Sitzen zu befestigen ist; ein kleiner Beutel, der unter dem Schaltknauf Platz findet; eine Reisetasche, die genau in den 76 Liter großen Kofferraum passt; je eine Hand- und Aktentasche, die exakt zwischen Tür und Sitz passen). Ohne Aufpreis konnte man ab Werk ein Navigationssystem (basiert auf dem Becker Online Pro) und eine Klimaanlage ordern. Ebenfalls ohne Aufpreis waren die sechs Farben „GT Silber metallic“, „Schwarz“, „Basaltschwarz metallic“, „Fayencegelb“, „Indischrot“ und „Sealgrau metallic“ erhältlich. Für das Leder standen drei Farben zur Auswahl: Terra, Ascotbraun und Schwarz. Das Kofferset war immer aus dem gleichen Leder wie der Cockpitbezug. Ab Modelljahr 2005 konnten die Käufer ihren Wagen offiziell auch in einer Wunschfarbe lackieren lassen sowie die Farbe des Leders und der Zierleisten im Cockpit selbst bestimmen. Mittlerweile sind über 20 solcher „Paint-to-sample“-Farben bekannt geworden. Über die genaue Anzahl machte Porsche keine Angaben. Die Produktion des einzigen straßenzugelassenen V10-Modells von Porsche war zur Wahrung des Fahrzeugwertes und der Exklusivität auf 1500 Einheiten limitiert. Am 28. Dezember 2005 gab Porsche bekannt, dass die Produktion wie geplant im April 2006 eingestellt werde. Bis zum Zeitpunkt dieser Mitteilung lagen erst ca. 1250 Bestellungen vor. Am 6. Mai 2006 verließ das letzte von insgesamt 1270 Kunden-Fahrzeugen die Manufaktur in Leipzig. In einem Bericht im Porsche-Magazin „Christophorus“ gibt Porsche selbst eine endgültige Produktionszahl von 1282 Fahrzeugen an. In dieser Zahl sind allerdings auch alle Vorserienfahrzeuge und seriennahe Prototypen eingerechnet. Die Fertigungsdauer für ein Fahrzeug wurde mit 175 Stunden reiner Handarbeit angegeben. Mit 7:32,44 Minuten für eine Runde auf der Nordschleife des Nürburgrings hatte der Carrera GT kurze Zeit (vom 21. September bis 24. Oktober 2004) den Rundenrekord für straßenzugelassene Fahrzeuge auf dieser Strecke inne. Pilot bei dieser Rekordfahrt (Durchschnittsgeschwindigkeit: 164 km/h) war der Chefredakteur der Zeitschrift Sport auto, Horst von Saurma; er wurde von Michael Düchting in einem Donkervoort D8 RS (7:18,01 Minuten) abgelöst. Der Carrera GT hat keinen offiziellen Vorgänger; Porsche selbst nimmt jedoch in seinem Prospekt - Stand 09/2000 WVK 178 812 - u. a. Bezug auf den 718 RS 60 Spyder sowie den 910/8 Bergspyder.

Quelle: Wikipedia

Die Bauteile

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Schon 2006 brachte Tamiya den Carrera GT als vormontiertes Modell heraus, sieben Jahre später endlich den Bausatz. Nach dem Enzo ist dies nun der zweite Supersportwagen im Maßstab 1:12 und setzt genau so neue Maßstäbe. Alle Bauteile sind extrem sauber gefertigt. Wie nicht anders zu erwarten in diesem Maßstab ist der Detailreichtum enorm. Wie schon früh von Tamiya propagiert, dient dieser Bausatz vor allem auch dazu, alle Funktionen des Originals möglichst genau nachzubilden und somit die Technik zu verstehen. Der Monocoque-Rahmen ist aus einem Guß gefertigt und ein Meisterstück. Die Aufhängung ist eine wahre Freude, hier lernt man wirklich wie alles funktioniert. Der Carrera kann sowohl offen als auch mit Verdeck dargestellt werden, bei der offenen Variante werden, wie beim Original, die Verdeckteile im vorderen Stauraum untergebracht. Beweglich ist die Aufhängung, die Lenkung, die Fronthaube, die Motorhaube, die Türen und sogar die Sonnenschutzblenden. Als Highlight ist der Heckspoiler durch einen ausgeklügelten Mechanismus beweglich. Dieser wird durch drücken auf das hintere Nummernschild ausgefahren! Als einziges Manko muß bemängelt werden, dass auch bei diesem Modell die Carbon-Decals fehlen. Bei einem so stolzen Preis (die UVP liegt bei 469,99€) könnte man dies erwarten. Davon abgesehen ein Meistewerk des Modellbau.

Teileliste:

19004307: AA-Teile (klar) Frontscheibe
19004308: BB-Teile (klar) Scheinwerfer
19004303: E-Teile (schwarz) Monocoque
19004304: F-Teile (schwarz) Innenverkleidung
19004305: G-Teile (schwarz) Radkasten
19004306: H-Teile (schwarz) Rahmenteile
19111156: J-Teile (schwarz) Teile für Heckspoiler-Mechanik
19111157: K-Teile (alu) Motorblock, Kühler
19111158: L-Teile (schwarz) Scheibenwischer
19111159: M-Teile (alu) Motorteile, Sitze
19111160: N-Teile (alu-bedampft) Felgen
19111161: P-Teile (chrom) Schalldämpfer, Krümmer
19111162: Q-Teile (schwarz) Armaturenkonsole, Lenkrad
19111163: R-Teile (schwarz) Stoßdämpfer
19111164: S-Teile (alu) Bremsen
19221049: T-Teile (schwarz) Motorteile
19221050: U-Teile (schwarz, Vinyl) Accessoires, Sitzschalen
19221053: W-Teile (weiß) Türrahmen, Heckspoiler, Motorhaube
19221056: X-Teile (weiß) Heckschürze
19221055: Y-Teile (weiß) Türen, Fronthaube
19221057: Z-Teile (weiß) Frontschürze
18081084: Unterboden
19402533: Kofferraum
14701041: Edelstahlgitter Motorhaube links
14701042: Edelstahlgitter Motorhaube rechts
19402529: Photoätzteile
12997004: Schraubendreher (groß)
12990007: Schraubendreher (klein)
12990028: Schraubendreher (klein) Adapter
18000003: Vinylschlauch (dick)
18000065: Vinylschlauch (dünn)
19221051: Reifenbeutel (2x vorne, 2x hinten)
19481047: Schraubenbeutel A
19481048: Schraubenbeutel B
19481049: Schraubenbeutel C
19441050: Schraubenbeutel D
13551010: Spoiler Unit Shaft C
19441753: Metal Teile Beutel A (MA1-MA4)
19441754: Metal Teile Beutel B (MB1-MB5)
19441755: Metal Teile Beutel C (MC1-MC6)
19441756: Metal Teile Beutel D (MD1-MD5)
19441757: Metal Teile Beutel E (ME1-ME5)
19441572: Dämper Beutel (MF1 2x)
15491062: Radmutterschlüssel
154g1043: Lenkstange
15491054: Heckspoiler Teil B
19441758: Die-Cast Teile Beutel A (DA1~DA6)
19441759: Die-Cast Teile Beutel B (DB1~DB4)
19441760: Die-Cast Teile Beutel C (DC1~DC5)
19441761: Die-Cast Teile Beutel D (DD1~DD4)
19441762: Die-Cast Teile Beutel E (DE1~DE5)
19441763: Magnete Beutel (DF1~DF2)
11401294: Decals
11421624: Metal Transfer Sticker
11421625: Sitze Sticker
11421602: Maskieraufkleber Frontscheibe
11053600: 36-Seitige Bauanleitung
11053601: Farbiges Informationsblatt zum Original

Der Baubericht

folgt nach Baubeginn

 

Weitere Informationen

  • Status Modell: Ideen sammeln
  • Tamiya Farben "X": X2, X4, X7, X8, X11, X23, X26, X27, X32
  • Tamiya Farben "TS": TS8, TS14, TS17, TS29, TS40, TS42, TS47
  • Tamiya Farben "XF": XF-1, XF-3, XF-7, XF-9, XF-16, XF-24, XF-56, XF-63, XF-64
  • Erhalten am: Montag, 20 April 2015
Gelesen 786 mal Letzte Änderung am Sonntag, 04 Oktober 2015 10:08

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