Samstag, 11 April 2015 18:10

Tamiya Ferrari Enzo

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Boxart Boxart Tamiya

Tamiya Bausatz Nr. 12047

Das Original

Ferrari Enzo Ferrari

Bildquelle: Wikipedia / Axion23

Bildquelle: Wikipedia / Mobius

lm Verlauf seiner Geschichte hat Ferrari in regelmäßigen Abständen Hochleistungssportwagen produziert, welche den Höhepunkt des technologischen Fortschrittes ihrer Zeit darstellten und diese seinen Kunden für die Nutzung auf der Straße zur Verfügung gestellt. Diese Firmenpolitik brachte die außergewöhnlichsten Ergebnisse in der Geschichte der Marke. Jedes einzelne Fahrzeug stellte den Höhepunkt im Bereich des Leistungsbetonten Engineering dar, die jüngsten davon der 288 GTO, der F40 und der F50. Was alle diese Fahrzeuge gemeinsam hatten war nicht nur ihre Hochleistungstechnik sondern auch die Tatsache, dass sie in strikt limitierten Stückzahlen gebaut wurden. lm Jahr 2002 reihte sich der Enzo Ferrari in diese Reihenfolge ein: ein überragendes Auto von dem gerade 399 Stück gebaut wurden. Zum Zeitpunkt seiner Vorstellung enthielt der Enzo das Maximum an Technologien direkt von der Rennstrecke. Was ihn wirklich einzigartig machte, war die Tatsache, dass er von Technologietransfer in dieser Zeit profitierte, als Ferrari eindrucksvolle Ergebnisse in der Formel 1 erzielte. Das Ziel, das sich Ferrari selbst setzte, war den Enzo in ein integriertes System zu verwandeln, welches sich nach der Leistungsfähigkeit der Fahrer und mit der Nutzung des Formel 1 „Human-Machine-Interface“ weiter verbessern konnte. Nie zuvor wurde das Styling eines Ferraris so weitgehend durch seine Funktion beeinflusst. Die Arbeit im Windkanal, auf der Rennstrecke und auf der Straße konzentrierte sich darauf die maximal mögliche Leistung zu erzielen und resultierte in einem Fahrzeug ohne jeden Kompromiss. Das Vorderteil des Enzo wurde durch die Form und Funktion der Formel 1 Nasen beeinflusst, während seine Seitenteile als Luftkanäle für höchste Leistung in der Aerodynamik ausgeformt wurden. Das Heck hatte ebenfalls keinen großen Heckflügel da die lngenieure mehr unauffällige aerodynamische Hilfsmittel und einen sehr effizienten Ground-Effekt nutzten. PininFarina machte einen hervorragenden Job indem er diese und andere Funktionen zu einem charismatischen Gesamtäußeren Vereinte. Die kompromisslose Erscheinung dieses Autos, seine kompakte Größe und Ziele zur Gewichtsreduzierung erforderten eine strengfunktionale lnneneinrichtung. Alle ihre Oberflächen waren aus unbearbeiteter Carbonfaser während das Lenkrad bestückt war mit einer Vielzahl an Fahrzeugkontrollen und Schaltern wie in einem Formel 1 Fahrzeug. Sogar der Unterbau des Rennschalensitzes war aus Carbonfaser. Verschiedene Rückenund Sitzteile konnten kombiniert werden um eine perfekte Fahrposition zu erzielen zur Anpassung an die unterschiedlichen Fahrer und ihren Fahrstil. Der Enzo läutete eine neue Generation im Styling der Innenräume ein; das Mensch-Maschine-interface war wirkungsvoller denn je und jede Anstrengung wurde wahrgenommen, um sicherzustellen dass der Fahrer in der richtigen Stellung war um das Beste aus der extremen Leistungsfähigkeit des Fahrzeugs herauszuholen. Während der F50 in die Automobilgeschichte eingehen wird als ein Fahrzeug welches Formel 1 Technik auf die Straße brachte und zwar mit einem Motor der direkt von dem 1990er Rennwagen abgeleitet war, bot der Enzo eine Menge von Lösungen aus der Verschmelzung der Erfahrungen von Rennstrecke und Straße. Als Ergebnis flossen eine Fülle der neuesten Lösungen aus dem Enzo in die Ferraris die später kamen ein. Der unglaublich leichte und kleine V12, die Bremsscheiben aus Carbon, das Mensch-Maschine-Interface, aerodynamische Kunstgriffe und vieles andere mehr. Das Chassis des  Enzo bestand komplett aus Carbonfaser und Aluminium-Sandwich-Platten, welche die erwünschten Resultate im Bezug auf Steifheit, Gewichtsreduzierung und Sicherheit brachten. Der Motor des Enzo war ein komplett neuer 65° V12 Motor, entwickelt aus den Formel 1 Erfahrungen von Ferrari mit einigen einzigartigen technischen Lösungen. Er hatte einen Hubraum von 5998 ccm, eine maximale Leistung von 660 HP bei 7800 U/min und ein maximales Drehmoment von 67 kgm bei 5500 U/min. Er hatte ein Verdichtungsverhältnis von 11,2:1 und eine spezifische Leistung von 110 PS/I. Der neue V12 war optimiert um eindrucksvolle Leistung, großes Drehmoment bei kleinen Drehzahlen und einen großen nutzbaren Drehzahlbereich zu liefern. Das Getriebe im Heck war direkt am Motor angeflanscht, wobei die aktuelle Formel 1 Version verfügbar war. Der Schwerpunkt bei der Entwicklung des Enzo war es, die Schaltzeiten zu verkürzen (sie sanken schließlich auf unter 150 ms) und damit ein sehr sportliches Fahren zu ermöglichen. Dies gelang durch ein neues Steuergerät und weitere Verbesserungen die durch die extreme Auslegung des Fahrzeuges wenig von Komfortansprüchen verbessert wurden. Das Bremssystem des Enzo wurde speziell für ihn von der Firma Brembo entwickelt und hatte CCM (Carbon-Keramik-Verbundmaterial) Scheiben die das erste mal in einem Ferrari benutzt wurden obwohl sie für mehrere Jahre im Formel 1 Team erfolgreich waren. Das trug auch dazu bei, dass die Bremsleistung des Enzo einen neuen Meilenstein darstellte.

Quelle: Tamiya Bauanleitung

Die Bauteile

Nummer 47 aus der Tamiya 1:12 Serie ist zum ersten mal ein (Super-)Sportwagen. Im Prinzip ist der Enzo ja ein Rennwagen mit jede Menge Formel 1 Technik für die Strasse, Tamiya also wieder im Element. Die Detailtreue ist atemberaubend. 65o Teile sprechen für sich. Allein der Bau der Motor-Getriebe-Antriebseinheit erstreckt sich über 16 Bauabschnitte. Die Qualität der Bauteile ist über jeden Zweifel erhaben. Wie bei den Formel 1 Boliden gibt es auch hier Bauteile aus Metall. Türen, Motorhaube und Kofferraum lassen sich wie beim Original öffnen. Neben Photoätzteilen und Metalltransferstickern gibt es verschiedenes Werkzeug, wie Schraubendreher, Radmutternschlüssel etc. Die Ferrari Enbleme für die Karosserie sind extra Aufkleber (keine Decals!). Als Decals sind die wichtigsten Typenschilder, Warnhinweise und die Armaturen in 2 verschiedenen Farben (übrigens auch die Sitze gibt es in 2 verschiedenen Farben) enthalten. Dies ist der Ultimative Bausatz. Abgesehen von dem doch recht hohen Preis ist hier als einziges Manko aufzuführen, dass keine Kohlefaser-Decals dabei sind. Eigentlich unverständlich, wenn man bedenkt, dass das Original fast ausschließlich aus dem Material besteht. Tamiya hat nicht mal einen Nachrüst-Satz im Angebot (wie z.B. für den LaFerrari). Natürlich gibt es Hersteller für sowas, z.B. Scale Motorsport, das schlägt dann aber auch nochmal mit 120$ zu buche. Auch als Modell ist der Ferrari kein billiges Vergnügen.

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Weitere Informationen

  • Status Modell: Ideen sammeln
  • Tamiya Farben "X": X1, X7, X8, X11, X12, X14, X26, X27, X31, X32
  • Tamiya Farben "TS": TS29, TS86
  • Tamiya Farben "XF": XF-1, XF-2, XF-7, XF-16, XF-19, XF-56, XF-63
  • Erhalten am: Freitag, 10 April 2015
Gelesen 915 mal Letzte Änderung am Dienstag, 19 Januar 2016 22:08

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