Donnerstag, 12 März 2015 21:57

Tamiya Ferrari 641/2 (F190)

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Boxart Boxart Tamiya

Tamiya Bausatz Nr. 12027

Das Original

Ferrari 641 MOMA 2.jpg

Bildquelle: Wikipedia / Bill Abbott

Einer der berühmtesten Namen in der Geschichte des Motorsports ist FERRARI. Der Gründer dieser weltbekannten Firma, ENZO FERRARI, begann seine Karriere im Jahre 1923 als Rennfahrer. Dies war das Jahr, in weichem er in RAVENNA, ITALlEN gesiegt hatte und einen Preis erhielt, welcher aus einem Schild mit einem tänzelnden Pferd auf gelbem Hintergrund bestand. Seit jener Zeit benützt ENZO dieses Motiv als seine heute so bekannten Insignien. Der Formel-1-GRAND PRlX ist vielleicht das begehrteste Ziel in der Welt des Motorsports. Beständig an der Spitze dieser aufreibenden Veranstaltung zu bleiben, ist eine fast unmögliche Aufgabe für jeden Teilnehmer. FERRARl's Bekanntheitsgrad stieg erneut bei der Einführung des revolutionären Typs 640 (F189) Rennwagen während des GRAND PRIX-Rennens der Saison 1989. Der Designer JOHN BARNARD und sein Team entwickelten erfolgreich einen einzigartigen Rennwagen, welcher mit einem normalen 3,5l, V-12 Zylinder-Motor (tipo 036) mit 5 Ventilen pro Zylinder ausgestattet wurde. Dieser Motor wurde gebaut, um den Reglementänderungen, welche ab der Saison 1989 in Kraft traten, zu entsprechen. Die sehr ästhetische Karosserie, welche einer Vase von oben betrachtet ähnelt, war das Ergebnis der umfangreichen Windkanal-Tests und eines der umstrittensten Merkmale dieses Rennwagens war das elektronisch gesteuerte halbautomatische Getriebe. Während seines Debuts in der Saison 1989 zeigte der 640 Rennwagen sein riesiges Rennpotential. In der Saison 1990 übernahm der Designer STEVE NICHOLS, welcher vom McLAREN Team kam, BARNARD's Design und verbesserte dieses bereits meisterhafte Konzept weiter. Diese Bemühungen resultierten in dem Typ 641/2, der zum GRAND PRlX in SAN MARINO zum ersten mal eingesetzt wurde. Die Karosserie zeigte viele Verbesserungen der Aerodynamik und somit konnte dieser Rennwagen den guten Ruf seines Vorgängers beibehalten. Das halbautomatische Getriebe wird mit einem Kipphebel, welcher sich hinter dem Lenkrad befindet, aktiviert und wurde Verbesserungen unterzogen, um die Zuverlässigkeit zu erhöhen. Das herkömmliche Kupplungspedal ist immer noch vorhanden, wird aber nur für das Anlassen benutzt. Die Stoßdämpfer für das vordere Ventilstößel-Aufhängungssystem sind auf dem vorderen Monocoque Bereich befestigt, wodurch der Rennwagen einen außergewöhnlich schmalen Nasenkegel erhält. So konnte man dem Rennwagen einen großen vorderen Spoiler aufsetzten für mehr Downforce und, um gleichzeitig Luft zu den Ansaugöffnungen zu leiten. Die hintere Bodenwanne enthält einen Ausströmraum, um immer gute Bodenhaftung zu haben. Ausgerüstet mit der hochentwickelten 641/2 Rennmaschine (tipo 037), belohnten die Spitzen-Formel-1 Piloten, ALAIN PROST und NIGEL MANSELL das legendäre FERRARl-Team mit ihrem 100. Sieg bei dem GRAND PRIX 1990 und demonstrierten so, daß ENZO's Geist immer noch lebendig ist.

Quelle: Tamiya Bauanleitung mit eigenen Ergänzungen 

 

Weitere Informationen

  • Status Modell: Ideen sammeln
  • Erhalten am: Freitag, 13 Februar 2015
Gelesen 959 mal Letzte Änderung am Dienstag, 19 Januar 2016 21:34

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