Samstag, 27 September 2014 19:49

Revell Iveco Stralis

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Revell Bausatz Nr. 07423

Das Original

File:IVECO Stralis 2008.jpg

Bildquelle: Wikipedia, Elkawe

Als sich 1975 FIAT mit seiner LKW Sparte OM, Magirus Deutz aus Deutschland und UNIC aus Frankreich zur "Industrial Vehicles Corporation" - IVECO - zusammenschloss, konnte man noch nicht ahnen, dass dieser Konzern nach Übernahme weiterer Hersteller - Lancia, Alfa Romeo, Saurer, Ford Trucks, Seddon Atkinson, Pegaso und Renault RVI - zum zweitgrößten Lkw-Hersteller Europas werden würde. Anfangs wurden noch die bestehenden Fahrzeuge der einzelnen Mitglieder optimiert, doch schon ab 1991 baute Iveco ein komplett neues LKW Programm auf, das 1993 mit dem Euro-Star seinen Höhepunkt fand. Damit hatte sich Iveco ganz vorn in Europa etabliert. Durch die Firmenübernahmen in ganz Europa konnte man seine Marktposition stabilisieren. Heute produzieren weltweit 31.000 Mitarbeiter in 49 Werken die vielfältige Iveco Modellpalette. 2002 wurde der Euro-Star durch den komplett neu entwickelten Stralis ersetzt. Iveco schaffte den Spagat zwischen technischer Klasse und bestem Preis-Leistungsverhältnis. Schnell wurde der Stralis bei der fahrenden Kundschaft angenommen und schon 2003 zum ,Truck of the Year". 2006 wurde der Stralis runderneuert, wobei auch Anpassungen an der Kabine erfolgten, um den Bordcomfort noch weiter zu verbessern. Die Iveco Stralis werden heute in Madrid produziert. Der Stralis stellt das Top Modell für den Femlastverkehr dar. Angetrieben wird der 7,5 Tonnen schwere Lkw über einen drehfreudigen, turbogeladenen Sechszylinder-Reihenmotor der Euro 5 Generation mit 8, 10 oder, häufiger bevorzugt, 12,9 Litern Hubraum, der bis zu 560 PS Leistung bietet und sich damit auf Augenhöhe der 16 Liter Hubraum Motoren der Konkurrenz bewegt. Neben dem exzellenten Fahrwerk, der guten Rundumsicht, dem üppigen Stauraum und dem antrittsstarken Motor ist es vor allem das über 2,30 Meter hohe Active Space Fahrerhaus, das nach modernsten Methoden mit intensiver Einbindung der Kunden entwickelt wurde, das den Stralis auszeichnet. Es bietet ein Höchstmaß an Ergonomie und Komfort für lange Strecken, aber auch eine beachtliche Aerodynamik, so dass zusammen mit den Motoren die Wirtschaftlichkeit des Stralis besonders herausragt.

Quelle: Revell Bauanleitung

Die Bauteile

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Dieser 2014 von Revell aufgelegte Bausatz basiert bis auf die Decals 1:1 auf dem Bausatz 3869 von Italeri. Über die Qualität der Italeri Bausätze braucht man nicht viele Worte verlieren, sie ist sehr gut. Die Detailtreue ist überdurchschnittlich. Der Motor wird sehr schön dargestellt, im Führerhaus ist alles vorhanden, der Rahmen hat angedeutete Bohrungen. Einziges Manko ist die Verbindung zum Lenkgetriebe, hier ist immer noch der Einsatz eines Feuerzeug zum anschmelzen und somit zum "schliessen" des Bolzen vorgesehen. Hier gibt es sicher bessere Lösungen. Das Führerhaus ist, wie beim Original, kippbar gemacht, was den Blick auf den Motor freigibt. Hier muss man sich aber für eine der beiden Versionen entscheiden. Die 28-seitige Bauanleitung führt recht verständlich durch die 117 Bauabschnitte. Insgesamt macht der Bausatz einen guten Eindruck, für Anfänger aber nicht geeignet. 

Weitere Informationen

  • Status Modell: Ideen sammeln
  • Erhalten am: Freitag, 19 September 2014
Gelesen 524 mal Letzte Änderung am Montag, 18 Januar 2016 22:18
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