Samstag, 15 Februar 2014 21:21

Revell Discovery & Booster Rockets

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Revell Bausatz Nr. 04736

Das Original

File:STS-95 launch.jpg

File:Shuttle-a.jpg

Quelle: Wikipedia

Mit Abschluss des Apollo-Programms begann die NASA ab 1969 mit der Planung zum Aufbau einer Weltraumstation. Für den Transport von Menschen und Material sollten jedoch nicht mehr kostspielige Transport-Raketen eingesetzt werden. Aufgrund drastischer Kürzungen im Budget der NASA wurden viele wichtige Entscheidungen im neuen Weltraum-Programm von den Kosten bestimmt, was weitreichende Folgen hatte. Die Entwicklung eines in den Hauptkomponenten wiederverwendbaren Transportsystems, dem Space Shuttle, begann 1972 bei North American Rockwell sowie einer Reihe weiterer Firmen. Die Startkonfiguration besteht aus dem wiederverwendbaren Orbiter (OV), dem Haupttank (EF), der während der Startphase abgetrennt wird und ins Meer stürzt, sowie den beiden wiedeverwendbaren Festbrennstoffraketen (SRM), die an Fallschirmen zur Erde zurückkehren. Das Gesamtgewicht des startbereiten Space Shuttle beträgt 2.055 Tonnen. Mit einem Startschub von 32.600 kN kann eine Nutzlast von 30 t in eine Umlaufbahn bis zu 965 km über der Erde befördert werden. Der Orbiter-Prototyp, die „Enterprise“ (OV-101), wurde 1976 fertiggestellt und diente als Testgerät. Der Erstflug auf dem Rücken einer für den Transport der Orbiter umgebauten Boeing 747 erfolgte am 18. Februar 1977. Mit 70.000 Schaulustigen vor Ort wurde die erstmalige Abtrennung von der 747, der autonome Gleitflug und die Landung der Fähre am 12. August 1977 zum Ereignis. Der geplante Umbau der „Enterprise“ zum vollwertigen Orbiter scheiterte jedoch an den Kosten. Die Maschine befindet sich seit 1985 im National Air and Space Museum in Washington. Der erste Start eines Space Shuttle ins All erfolgte am 12. April 1981 mit der Raumfähre „Columbia“ (OV-102). Mit der Fertigstellung weiterer Orbiter ab 1983 konnte die NASA ihre wissenschaftlich-experimentellen und militärstrategischen Aktivitäten zusammen mit der US-Air Force beträchtlich intensivieren. Es wurden Kommunikations- und Forschungssatelliten ins All transportiert, Reparaturen vor Ort durchgeführt: sowie die amerikanische Weltraumstatıon aufgebaut und versorgt. Die „Challenger" (OV-099) wurde zusammen mit der „Enterprise“ gebaut. Der Orbiter war am 4. April 1983 zum ersten Mal im All. Am 28. Januar 1986 wurde die „Challenger“ 73 Sekunden nach dem Start zu ihrer 10. Mission durch eine explodierende Feststoffrakete zerstört. Bei diesem Unglück kamen alle 7 Besatzungsmitglieder ums Leben. Die „Discovery“ (OV-103) war der dritte fertiggestellte Orbiter, ebenso wie die später gebaute „Endeavour“ benannt nach den Schiffen des englischen Seefahrers James Cook. Der Start zur ersten Mission der „Discovery“ erfolgte am 30. August 1984. Die Fähre „Atlantis“ (OV-104) war am 3. Oktober 1985 erstmals im Weltraum. Bis 2002 war sie bei 26 Missionen im Einsatz. Die „Endeavour“ (OV-105); erste Mission am 7. Mai 1992; war 2002 zu ihrem 19. Flug im All. Diese Fähre wurde mit zahlreichen neuen Geräten und Computem ausgestattet und damit insgesamt leistungsfähiger. Der Orbiter kann maximal 28 Tage im All verbleiben. Ab 1993 wurden alle Orbiter auf das Niveau der „Endeavour" gebracht. Die enormen strukturellen und thermischen Belastungen bei Start und Landung erfordern ständige Kontrollen und Wartung aller Bauteile und der Ausrüstung. Der Hitzeschild an Stirn- und Unterseite des Orbiter ist davon besonders betroffen und muss ständig überwacht und repariert werden. Bei der Rückkehr von ihrer 28. Mission am 1. Februar 2003 verunglückte die Besatzung an Bord der „Columbia“ tödlich. Eine bereits beim Start beschädigte Flügelvorderkante verursachte das Auseinanderbrechen der Fähre beim Eintritt in die Erdatmosphäre. Diese Katastrophe führte zum Stop der Shuttıle-Missionen für 2 Jahre und zu umfangreichen Änderungen an den Orbitern und am Haupttank. Mit ihrer Landung auf der Edwards Air Force Base in Kalifornien am 9. August 2005 konnte der 31. Flug der „Discovery“, die 114. Mission des Space Shuttle-Programms insgesamt, erfolgreich beendet werden. Mit der Wiederaufnahme der Shuttle-Flüge kann in den nächsten Jahren der Ausbau der Intemationalen Raumstation ISS fortgesetzt werden. Dazu wird auch das europäische Raumlabor Columbus gehören.

Quelle: Revell Bauanleitung

Weitere Informationen

  • Status Modell: Ideen sammeln
  • Erhalten am: Samstag, 15 Februar 2014
Gelesen 746 mal Letzte Änderung am Montag, 18 Januar 2016 21:19

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