Samstag, 27 September 2014 20:37

Tamiya Kawasaki KR500 G.P. Racer

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Boxart Boxart Tamiya

Tamiya Bausatz Nr. 14028

Das Original

Bei Grand Prix Motorradrennen fallen die limonengrünen Maschinen des Kawasaki Werkteams immer wieder auf und finden allerorts grosse Bewunderung. Ihre Leistungen im Endurance, Motocross und Geschwindigkeitsrennen sind bekannt und daher wurde die Entscheidung von Kawasaki, sich vom Rennsport in der 250, 350 und 500cc Klasse zurückzuziehen, mit grossem Bedauern aufgenommen. Kawasaki war Weltmeister in der 250cc Klasse 1978, 1979 und 1981; in der 350cc Klasse 1978 bis 1982. Kork Ballington wurde doppelter Weltmeister, in der 250cc und 350cc Klasse 1978 und 1979, 1980 fuhr er auf der einmaligen KR 500 Rennmaschine. Dieses Motorrad unterscheidet sich von den üblichen Maschinen, da es einen selbsttragenden Rahmen hat anstelle des normalen Stahl- bzw. Alu-Rohrrahmen. Kawasaki wollte unbedingt den Schwerpunkt niedriger legen, sowie die Gesamthöhe der Maschine verringern und auch das Gewicht erleichtern. Dazu half auch, dass der Rahmen ein integriertes Teil des Benzintanks wurde. Der Motor ist wassergekühlt, hat 4 Zylinder, ist ein 2-Takter im viereckigem Format mit 498,4 ccm und bringt 120 PS und somit ist dieses Motorrad eines der Stärksten in der Welt. Kawasaki hat auch die Hinterradaufhängung wie sie Honda, Suzuki und Yamaha verwenden. Die Vorderradaufhängung ist mit dem Anti-Nose-Dive System ausgeführt, das gleiche System wie auch in den KR1000F Endurance Maschinen zu finden ist. Kork Ballington machte sein Debüt mit dieser Maschine von Kawasaki 1980 im Grand Prix von Italien. Obwohl K. Ballington auf dieser Kawasaki immer gut plaziert war, gewinnen konnte er nie. Die Teilnahme an den verschiedenen Rennen waren Testfahrten für Kawasaki und brachte neue Ideen und Konzepte, die man dann später in den Motorrädern wieder fand. Viele der grossen Marken haben sich von Zeit zu Zeit vom Wettkampf zurückgezogen und kamen dann später mit grossem Erfolg zurück. Auch wenn Kawasaki derzeit noch nicht an Rennplätzen zu sehen ist, muss damit gerechnet werden, dass diese bekannte Motorradmarke an zukünftigen Rennen wieder teilnimmt.

Die Bauteile

  • bremsen
  • gabel
  • rahmen
  • s_P1030518
  • s_P1030519
  • s_P1030520
  • s_P1030521
  • s_P1030522

Der Bausatz aus dem Jahr 1984 besticht durch sehr gute Detailtreue. Besonders fällt hier der Rahmen auf, der zum Teil auch Tank war. Die Schweissnähte sind super dargestellt. Anders als beim Original, besteht die vordere Verkleidung nur aus 2 Teilen. Die Bauanleitung ist wie immer bei Tamiya sehr verständlich mit Farbangaben und Maßleiste zum Ablängen der Vinylschläuche. Die Chromschicht auf den Teilen für die Vorderradgabel ist etwas stark, hier muß man überlegen ob man diese vielleicht besser entfernt. Die Decals machen einen ordentlichen Eindruck, alle Sponsoren sind vorhanden, 2 dünne schwarze Linien zum Abgrenzen zwischen der grünen und weißen Lackierung erfordern sicher etwas Übung. Auch das Maskieren für die Lackierung kann sicher nicht von einem Anfänger gemacht werden. Insgesamt ein sehr schöner Bausatz.

Weitere Informationen

  • Status Modell: Ideen sammeln
Gelesen 547 mal Letzte Änderung am Montag, 18 Januar 2016 22:20

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