Samstag, 27 September 2014 19:29

Tamiya Harley-Davidson FLSTFB Fat Boy Lo

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Boxart Boxart Tamiya

Tamiya Bausatz Nr. 16041

Das Original

Bildquelle: Wikipedia, Rooster

Die Harley-Davidson Motorräder sind das Wahrzeichen der amerikanischen Straßen und es gibt wohl kaum einen Fan auf der Welt der das Logo der Firma mit ihren luftgekühlten 45°V-Motoren nicht kerınt. Zum Zeitpunkt der Entstehung dieses Textes hat die Firma die auf eine über 100-jährige Geschichte zurückblickt eine beeindruckende Produktionslinie von Zweirädem in sechs verschiedenen „Farnilien“. Eingeschlossen ist die Softail Familie welche klassisches Styling mit moderner Technologie verbindet; die Dyna Familie mit dem modernen Nachfolger der 1971 zuerst gezeigten F X Custom Bikes; die Touring Familie deren Bikes entwickelt wurden um auf den Highways zu cruisen; die Sportster Familie welche das Renn-Know-How von Harley-Davidson nutzt. Die Familie der nächsten Generation mit ihren Flüssigkeitsgekühlten DOHC 2-Zylindem und zum Schluss die limitierten nach Kundenwunsch gebauten Motorrädern der CVO Familie. Die FXST Sofltail wurde 1984 veröffentlicht und war die erste Maschine die den Namen der Softail Familie trug. Wie alle Motorräder in dieser Familie erinnern die geraden Linien des Rahmens an die Harley-Davidson Motorräder seit den 50ern. Der Name selbst nimmt Bezug auf das gefederte Hinterrad des Motorrades was es von den klassischen „Hardtail“ Modellen mit starrem Rahmen unterscheidet. Hardtail Modelle haben einen oberen Rahmen der gerade von der Gabel zur Hinterachse verläuft, was einen geringen Freiraum zwischen dem Heckschutzblech und dem Reifen bietet. Nichtsdestotrotz ist dieses einfache Design sehr gebräuchlich bei den Harley Fans. Die Motorräder der Softail Familie sind entwickelt um den Eindruck eines Hardtail-ähnlichen Rahmens zu vermitteln aber bei genauerern Hinsehen sind zwei Gasdruckstoßdämpfer geschickt hinter dem Getriebegehäuse versteckt. Ein dreieckiger hinterer Schwingarm bewegt sich in einer Lagerung die ihn Hauptrahmen befestigt. Die zwei Stoßdämpfer sind am unteren Ende der Heckgabel und dämpfen das Hinterrad beim Absinken mehr als wie es beim Zusammenpressen der Stoßdämpfer traditionell üblich ist. Das innovative Design der Softail ist angeblich entwickelt worden von dem Ingenieur und Harley-Davidson Fahrer Bill Davis und später von der Firma übernommen worden. 1984, das Jahr des Debuts der FXST Sofitails brachte auch einen weiteren Frortschıitt bei den Harley-Davidson Motoren mit dem 1340ccm Motor mit Luftkühlung, der vierten Generation der Zwillingsmotoren mit umliegenden Ventilen (OHV). Seine Aluminium Köpfe und Zylinder waren leichter und hatten eine größere Wirkung bei der Luftkühlung im Vergleich zu den früheren Stahlgussversionen. Der Winkel der Einlassventile wurde verkleinert wodurch man die Kraftstoffzuläufe strömungsgünstiger anordnen konnte. Das Ergebnis war ein Motor mit sehr hoher Qualität und überlegener Zuverlässigkeit, exzellenter Sparsamkeit und 10% mehr Leistung im Vergleich zum „Shovelhead“ den er ersetzte. Er wurde installiert in die FXST die mit Hilfe von modernen Computer-unterstützten Werkzeugen entwickelt wurde, was Harley-Davidson erlaubte einen frischen Wind bei ihrem klassischen Rahmen wehen zu lassen. Als die Softail Familie mit ihrer Verbindung aus klassischem und neuem Design an Bekanntheit gewann, wuchs sie auch auf mit zusätzlichen Motorrädem wie der 1986er FLST Heritage Softail und der FXSTS Springer Sofitail im Jahr 1988. Die Familie kann in zwei Serien aufgeteilt gesehen werden: FX Softail Motorräder haben mehr von einem Chopper während die FL Softails mit einem schwergewichtigen Outfit aufwarten. Der erste Blick auf die erste FLSTF Fat Boy die 1990 herrauskam zeigt, dass sie zur FL-Serie gehört. Sie hat neben den solide gegossenen Rädern mit breiten 16 inch Reifen auch breite Front- und Heckschutzbleche, eine wuchtige Gabel, ein großes Frontscheinwerfer Gehäuse, und Karıonenauspuffrohre.Das alles zusammen mit dem luftgekühlten 2-Zylinder V-Evolution Motor gibt ihr eirı wirklich schwergewichtiges Aussehen. Der einzigartige Name soll angeblich von einem Mitglied der Harley-Davidson Marketing Gruppe beim ersten Ansehen des Motorrades geprägt worden sein. Die Fat Boy Lo ist eine verbesserte Version des Motorrades, welche im Jahr 2010 in den Harley-Davidson Katalog aufgenommen wurde. Wie alle FLSTF Fat Boy Motorräder seit 2007 hat die Fat Boy LO einen 1584ccm 96B V-Motor mit doppelten Nockenwellen. Dieser Motor hatte dessen Vorgänger, der Twin Cam 88, den Evolution im Jahr 1999 ersetzt. Wie auch immer ist der gebräuchlichste Motor aus der Doppelnockenwellenreihe der DOHC (doppelte obenliegende Nockenwelle) und setzt damit die Ikone der Harley-Davidson Motorreihe im Design fort. Wie man von seinem Namen erwarten kann, hat er zwei Nockenwellen welche die Stoßstangen und die Ventile antreiben und die Vergrößerung des Hubes erlaubt einen größeren Hubraum was wiederum zu einem hohen Drehmoment führt. Das große B im Namen bedeutete ursprünglich „Beta“ für den Entwicklungsstand und später „Balancer“ eine Ausgleichswelle die angebracht wurde um die Vibrationen zu verkleinern und ihn geeigneter für die Sofitail Modelle machten, welche keine Gummibuchsen tür die Motorlagerung benutzen, sondern den Motor fest an den Rahmen schrauben. Die lauteren Motoren hatten eine Tendenz die Vibrationen dieser Einheit direkt an den Fahrer weiterzuleiten, was nicht gerade komfortabel war. Zusätzliche Modernisierungen beinhalten eine elektronische Krafistoffeinspritzung anstelle des früher verwendeten Vergasers, was dem Motorrad half die Umweltgesetze zu erfüllen und die Krafistoffverbräuche früherer Motoren zu unterbieten. Die Leistung wird vom 6-Ganggetriebe mit einem Zahnriemen zum Hinterrad übertragen. Harley-Davidson experimentierte zum ersten Mal mit Zahnriemen bei der 1980er FXB Sturgis und über die Jahre konnte man ihre Nutzung perfektionieren, was zu einem leiseren Fahrgeräusch führt und zu weniger Materialermüdung als bei einem Kettenantrieb. Man sollte hierbei herausstellen, dass die US-Version der Fat Boy Lo den 103B Motor mit zwei Nockenwellen und einem Hubraum von 1688 ccm nutzt. lm Bezug auf das Styling nutzt die Fat Boy Lo hauptsächlich schwarz vom Rahmen über das Luftfiltergehäuse, die Abdeckung der Vorderradgabel und die Auspuffrohre. Die Scheibenräder von der Fat Boy sind ebenfalls schwarz mit silbernen Felgen. Die silbernen Stoßstangenabdeckungen helfen den klassischen Look des Understatements zu unterstreichen, mit einem Heckabschluss der perfekt zur Form des Motorrades passt und einer niedrigeren Bodenfreiheit als der Vorgänger FLSTF. Der Kraftstofftank ist geschmückt mit einem Logo welches exklusiv für die Fat Boy Serie entwickelt wurde und der den ersten Auftritt mit der Fat Boy 1990 hatte. Tatsächlich wurde es von einem der Harley-Davidson Mitbegründer und langjährigem Designer der Motorräder der Firma Willie G. Davidson eigenhändig entwickelt. Die FLSTFB Fat Boy Lo mit ihrer Fusion aus klassischem Auftreten und modernem Design hat die Herzen der Öffentlichkeit in der ganzen Welt erobert und es sieht so aus als bliebe die populäre Softail Motorradlinie das Rückgrat des Lieferumfanges für die nächsten Jahre.

Quelle: Tamiya Bauanleitung

Die Bauteile

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Lange mussten Fans der Tamiya Big Scale Serie auf ein neues Großmodell in der Kategorie Motorrad warten, aber wie hat sich das gelohnt! Der vorliegende Bausatz aus dem Jahr 2013 ist das mit großem Abstand Beste was es in diesem Bereich auf dem Markt gibt. Noch nie gab es so viele excellente Details. Schon das studieren der Bauanleitung verursacht Herzklopfen und eine riesige Vorfreude auf das Modell. Ein Plastikmodellbausatz der 214 Metallteile enthält, spricht für sich. Man könnte meinen, man baut ein funktionsfähiges Modell, dass nur noch mit einem Empfänger ausgestattet werden muss um damit wirklich fahren zu können. Die Qualität der Bauteile ist unglaublich gut. Jedes Teil ist durchdacht, so sind sogar Reifeneinlagen dabei, damit die (monströsen) Reifen nicht platt aussehen. Der Sitz ist aus Vinyl, jede Naht ist hervorragend dargestellt. Tamiya geht sogar soweit, den Antriebsriemen aus Original Material inklusive Aufdruck beizulegen, unglaublich! Eigentlich hätte dieser Bausatz es nicht nötig noch extra Detail Sets zu kaufen, dennoch gibt es von Tamiya noch ein Set mit Bremsscheiben (diese haben sogar die Gebrauchsspuren der Bremsbacken), Auspuffendrohre und diverse Ätzteile wie Fahrgestellnummern etc. Dieser Bausatz ist die neue Benchmark im Modellbau.

  • 19000619 A-Teile (schwarz) Rahmen
  • 19000620 B-Teile (schwarz) Getriebe
  • 19000621 C & U Teile (schwarz) Rahmenteile, Auspuff etc.
  • 19000622 D & F Teile (chrom) Getriebe etc.
  • 19000623 E-Teile (chrom) Auspuff, Scheinwerfer etc.
  • 19000624 G-Teile (2x) (schwarz) Zylinderkühlrippen
  • 19000625 H-Teile (schwarz) Zylinderkühlrippen, Batterie etc.
  • 19111171 J, V & W Teile (schwarz) Tank, Schutzbleche etc.
  • 19111172 K & S Teile (schwarz) Sattel
  • 19111173 L-Teile (klar) Scheinwerfer
  • 19111174 M-Teile (klar orange) Blinker
  • 19111175 N-Teile (klar rot) Rücklicht
  • 19111176 O-Teile (schwarz) Schwinge
  • 19111177 P-Teile (chrom) Bremsscheiben
  • 19111178 Q-Teile (chrom) Felgen
  • 10111353 R-Teile (weiß) Halterung Nummernschilder
  • 19804786 Lenkerteilebeutel
  • 19402719 Reifenbeutel
  • 19402711 Reifeneinlagen
  • 19442022 Poly Caps (groß 10 Stk.)
  • 10446168 Poly Caps (klein 8 Stk.)
  • 19804787 Antriebsriemen
  • 13451130 Innenkolben Federbeine
  • 12990014 Schraubendreher
  • 19461068 Metallteilebeutel A
  • 19402713 Metallteilebeutel B
  • 19402714 Metallteilebeutel C
  • 19402715 Metallteilebeutel D
  • 19402712 Metallteilebeutel E
  • 19402716 Metallteilebeutel F
  • 11401303 Decals
  • 11422351 Metal Transfer Sticker
  • 11053779 32-seitige Bauanleitung

 

Weitere Informationen

  • Status Modell: Ideen sammeln
  • Tamiya Farben "XF": XF-1, XF-2, XF-11, XF-12, XF-19, XF-50, XF-54, XF-69
  • Erhalten am: Donnerstag, 18 September 2014
Gelesen 814 mal Letzte Änderung am Montag, 18 Januar 2016 22:16
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