Samstag, 11 April 2015 18:05

Fujimi Porsche 911 turbo '85

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Boxart Boxart Fujimi

Fujimi Bausatz Nr. 08201 EM-1

Das Original

Bildquelle: Wikipedia / Michael Barera

Der Porsche 930, besser bekannt als Porsche 911 Turbo, ist ein Sportwagen, der von 1974 bis 1989 auf Basis des Porsche 911 produziert wurde. Bei seiner Einführung war das Fahrzeug der schnellste in Serie hergestellte Sportwagen in Deutschland. Der 930 war der erste Seriensportwagen, in den Porsche einen Turbolader einbaute. Er war das Spitzenmodell von Porsche, das zunächst nur als Coupé, ab 1987 auch in den Karosserieversionen Targa und Cabriolet angeboten wurde. Für die ab 1976 gültige Gruppe 4 der Sportwagen-Weltmeisterschaft plante Porsche einen Leichtbau-911er. Dieser Rennwagen sollte den mit einem Turbolader ausgerüsteten Sechszylinder-Boxermotor des Porsche 911 Carrera RS 3.0 erhalten. Kurzfristige Änderungen der FIA im Reglement, bei denen das Fahrzeug-Mindestgewicht angehoben wurde, reduzierten die Gewinnchancen des zukünftigen Rennwagens. Daher stoppte Porsche die Weiterentwicklung an dem Fahrzeug. Die mit der Rennwagenentwicklung gewonnene Erfahrung beim Turbomotorenbau nutzte Porsche, um einen Sportwagen zu konstruieren, der an die Konkurrenz von Ferrari und Lamborghini heranreichte. Der Wagen sollte als Topmodell mit dem Design, der Motorleistung und der Ausstattung diese Lücke schließen. Wegen seiner vielen, speziell beim Motor, umfassenden Änderungen gegenüber den Standard-911ern erhielt der Wagen mit der 930 eine eigenständige Typennummer. Viele Designelemente des 911 Turbo wurden vom 911 Carrera RS 3.0 übernommen. Dazu gehörten die gegenüber den 911 Carrera RS 2.7 nochmals um rund 50 mm verbreiterten vorderen und hinteren Kotflügel, die notwendig waren, um Breitreifen auf den Leichtmetall-Fuchsfelgen unter der Karosserie unterzubringen. Um den Auftrieb an der Vorder- und Hinterachse zu reduzieren und die Fahrstabilität bei höheren Geschwindigkeiten zu erhöhen, erhielt der Wagen einen Front- und Heckspoiler. Der große und flache Heckspoiler ähnelte einer Walschwanzflosse und wurde das Haupterkennungsmerkmal des Sportwagens. Mit dem 3-Liter-Sechszylinder-Boxermotor des Carrera RS 3.0 hatte Porsche die damals wirtschaftlich sinnvollen Entwicklungsmöglichkeiten des Saugmotors ausgeschöpft. 1973 hatte bereits BMW mit dem BMW 2002 turbo einen Abgasturbolader in ein Serienfahrzeug eingebaut. Die Idee, in einem Porsche-Seriensportwagen einen Motor mit Turbolader einzusetzen, stammte vom damaligen Vorstandsvorsitzenden Ernst Fuhrmann. Kernstück des Fahrzeugs war der 3-Liter-Motor aus dem Carrera RS 3.0, in dessen Abgastrakt ein KKK-Turbolader eingebaut wurde. Dieser arbeitete mit Drehzahlen von bis zu 90.000/min und erzeugte dabei einen Ladedruck bis maximal 0,8 bar Überdruck. Die verdichtete Luft wurde zusammen mit dem Superbenzin in die Brennräume gedrückt und ermöglichte so bei einer Motordrehzahl von 5.500/min eine maximale Motorleistung von 191 kW (260 PS). Um ein Klopfen des Motors bei hoher Last zu vermeiden, hatte er ein geringes Verdichtungsverhältnis von 6,5 : 1. Um den Ladedruck und damit die Motorbelastung zu begrenzen, wurde ein sogenannter Abgas-Bypass eingesetzt, der bei einem Ladedruck von 0,8 bar Überdruck öffnete, sodass dieser Höchstwert nicht überschritten werden konnte. Wegen der Motorleistung musste das Fahrwerk des Turbo gegenüber den Saugmotormodellen angepasst werden. Die vorderen und hinteren Radaufhängungen stammten von der Carrera-Rennversion, die Radlager vom Porsche 917. Die Hinterachslenker aus Aluminium waren eine Neuentwicklung. Vorne wurden 19-mm- und hinten 26-mm-Federstäbe mit Bilstein-Gasdruckstoßdämpfern verwendet. Um bei Kurveneinfahrten die Seitenneigung zu minimieren, setzte Porsche an der Vorder- und Hinterachse jeweils Stabilisatoren mit einem Durchmesser von 18 mm ein.

Quelle: Wikipedia

Die Bauteile

Mit diesem Bausatz startete Fujimi die "Enthusiast Model" (Liebhaber Model) Reihe, darum auch der Zusatz "EM. 1" Bei dieser Serie handelt es sich um Modelle mit mehr Details, speziell beim Motor und im Interieur. Dies macht den Bausatz dann auch zu etwas besonderen, So viele Details findet man ansonsten bei Modellen im Maßstab 1:24 nur selten. Die Qualität ist durchweg gut. Abgesehen von den Decals findet man wenig zu bemängeln. Mehr Details bedeuten aber auch mehr kleine Teile, was eher etwas für den Ambitionierten Modellbauer ist. Wie bei allen Bausätzen der Fujimi "EM" Serie kann auch hier wahlweise der Motor extern auf einem Ständer dargestellt werden.

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Weitere Informationen

  • Status Modell: Ideen sammeln
  • Erhalten am: Freitag, 10 April 2015
Gelesen 724 mal Letzte Änderung am Dienstag, 19 Januar 2016 22:06

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