Donnerstag, 12 März 2015 23:25

Fujimi Ford GT40 Mk.II '67 Daytona No.4

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Boxart Boxart Fujimi

Fujimi Bausatz Nr. 12172

Das Original

File:GT40 at Goodwood.jpg

Um möglichst schnell um die vorderen Plätze mitfahren zu können, wollte Henry Ford II die komplette Firma Ferrari kaufen. Die anfänglichen Verhandlungen mit Enzo Ferrari liefen gut an. Als „Il Commendatore“ erklärte, er wolle die zukünftige Rennabteilung von „Ford-Ferrari“ leiten, die dann auch noch Ferrari-Ford heißen sollte, lehnte Ford ab. Im Mai 1963 platzte der Kauf endgültig, als Enzo Ferrari verkündete, dass Ferrari nicht mehr zum Verkauf stünde. Der Bau des GT40 kann somit als Vergeltung gesehen werden: Ford beschloss, ein eigenes, ehrgeiziges Sportprogramm aufzubauen und Ferrari bei den 24 Stunden von Le Mans zu schlagen. Dafür wurde in Slough, England, ein spezielles Entwicklungsteam eingesetzt. Man versicherte sich der Hilfe von Eric Broadley (einschließlich seines Prototyps Lola mit Ford-V8-Motor) und verpflichtete danach John Wyer (früher Aston Martin) als Leiter des Programms. Das Ergebnis war 1964 der GT40. 1965 fiel die Entscheidung, eine begrenzte Stückzahl in den Verkauf zu bringen. Der Mk 1 wurde im Rennkit verkauft, der Mk 3 sollte bei Bedarf an einige wohlhabende Interessenten veräußert werden. Unter der bulligen Karosserie befand sich ein stabiler Rahmen aus Stahl. In den Prototypen arbeitete ein 4,2-Liter-V8 mit Colotti-Getriebe von Ford USA, die Straßenversionen verfügten dagegen über 4,7-Liter-Motoren (stets vor der Hinterachse eingebaut) und ZF-Getriebe. Ford baute einen neuen 7-Liter-Motor für den Mk 2, um 1966 in Le Mans endlich zu gewinnen. Chris Amon und Bruce McLaren feierten den lange erhofften Sieg über Ferrari. 1967 bekam der GT40 für Le Mans eine neue Karosserie und ging als MK IV an den Start. Der Vorjahressieg konnte wiederholt werden. Spätere Versionen gewannen auch 1968 und 1969. Die Rennwagen waren etwa 320 km/h schnell. Die Produktion begann Anfang 1965 in Slough; fast alle Modelle wurden dort in den nächsten drei Jahren gefertigt. Nur eine Handvoll Exemplare mit gültiger Straßenzulassung wurde verkauft. Nachteile des GT40 waren die schwache Lüftung und die schlechte Rundumsicht. Insgesamt wurden 124 Stück gebaut, davon zwölf Prototypen und zehn Mk 4. Ford selbst spricht von 94 Serienwagen, davon wurden sieben Mk 3 und 31 Mk 1 für die Straße umgerüstet.

Quelle: Wikipedia

 

Weitere Informationen

  • Status Modell: Ideen sammeln
  • Erhalten am: Montag, 09 März 2015
Gelesen 454 mal Letzte Änderung am Dienstag, 19 Januar 2016 21:42

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