Sonntag, 26 Mai 2013 21:18

Tamiya Lotus Super Seven Series II

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Tamiya Bausatz Nr.: 24046

Das Original

Serie 2, Bj. 1965

Bildquelle: Wikipedia

Der Lotus Seven wurde 1957 auf den Markt gebracht, nachdem bereits der Lotus Eleven in limitierter Stückzahl produziert worden war. Basierend auf Chapmans erstem in Serie hergestellten Sportwagen, dem Lotus 6, wurde der Seven von einem 40 bhp starken Ford-Seitenventilmotor mit 1172 cm³ Hubraum angetrieben. Der Wagen war damit hauptsächlich für günstige Club-Rennen auf kurzen Strecken ausgelegt. 1960 folgte die Serie 2 (S2) und 1968 die Serie 3 (S3). 1970 veränderte Lotus das Design des Autos deutlich; es entstand die etwas konventioneller proportionierte Serie 4 (S4) mit einer eckigeren GFK-Karosserie, die den bisherigen Aluminiumaufbau größtenteils ersetzte. Mit der Serie 4 bot der Seven auch erstmals serienmäßige Komfortmerkmale wie ein Heizgebläse. Das S4-Modell wurde jedoch nicht gut angenommen und Lotus verkaufte nur wenige Exemplare.

Der Bausatz

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Dieser von Tamiya 1984 herausgebrachte Bausatz ist in sofern etwas besonderes, als auch das Original als Bausatz Angeboten wurde, sozusagen Modellbau 1:1. Das Kit besteht aus 4 Spritzlingen, davon 1 in klar und 1 in chrom. Daneben gibt es einen Beutel mit 5 Gummireifen, den Frontgrill als Photoätzteil die sehr verständliche Bauanleitung und Decals sowohl für die Strassenversion als auch für die "Clubman Racer Version". Die Qulität der Spritzlinge ist sehr gut. Es sind keine grossen Grate oder Überstände zu sehen. Der Motor, das Interieur und alle Anbauteile sind sehr detailliert, Die Vorderradaufhängung ist beweglich konzipiert, so dass man einen Lenkeinschlag simulieren kann. Der Original Lotus ist recht klein, das gilt dann auch für den Maßstab 1:24 der manchmal fast wie ein 1:32 Modell wirkt. Bei manchen Teilen ist das Benutzen einer gebogenen Pinzette unerlässlich. Normalerweise gibt es bei den Tamiya Modellen Polycaps zum befestigen der Radnaben, hier wird die Nabe geklebt. Dafür kann ich einen Kleber mit Kanüle empfehlen, wie ihn z.B. Revell im Sortiment hat. Ein Highlight ist der Photogeäzte Kühlergrill, hier werden nach dem Einsetzen die seitlichen Halterungen einfach umgebogen (Tamiya Zange für Photoätzteile oder ein entsprechendes Werkzeug werden empfohlen). PE Teile zu kleben (nur mit Sekundenkleber) ist nichts für Anfänger. Die Motorhaube wird nur aufgesteckt und kann somit zum Betrachten des Motors entfernt werden. Nicht nur die Decals sorgen für die Möglichkeit 2 Versionen zu bauen, sondern auch die Anbauteile, so z.B. sind es statt der einteiligen Windschutzscheibe in der Strassenversion deren 2 kleine beim Clubracer. Bei diesem kommt noch der Überrollbügel hinzu. Ein durchweg gelungener Bausatz, der allerdings auch Aufgrund der kleinen Abmessungen etwas Übung im Modellbau voraussetzt.

Weitere Informationen

  • Status Modell: Ideen sammeln
  • Tamiya Farben "XF": XF-1, XF-2, XF-3, XF-5, XF-6, XF-7, XF-8, XF-9, XF-10, XF-19, XF-22, XF-28, XF-54, XF-62, XF-69, XF-77, XF-79, XF-86
Gelesen 1143 mal Letzte Änderung am Samstag, 16 Januar 2016 19:05

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