Samstag, 20 Dezember 2014 18:38

Tamiya Team Lotus Type 49 1967

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Boxart Boxart Tamiya

Tamiya Bausatz Nr. 12052

Das Original

Bildquelle: Wikipedia/Mikaël Restoux

Seit dem Beginn der Formel 1 im Jahr 1950 gibt es eine ständige technologische Weiterentwicklung und einer der kreativsten Konstrukteure war Colin Chapman, der Leiter des Team Lotus. Die modernen Konstruktionen von Formel 1 Autos schulden dem Lotus 25 viel, der als erster mit einem Monocoque Chassis antrat. Genauso wie dem Lotus 43 der erstmals den Motor als tragendes Teil verwendete. Der Typ 49, der erstmals im dritten Lauf der Saison 1967, dem GP der Niederlande, auftrat nutzte das gleiche Konzept: Der neue Cosworth DFV V8 Motor, (welcher sich zur Legende in der 3 Liter Klasse entwickeln sollte) war als tragendes Element direkt am hinteren Schott des Chassis angeschraubt. Die oberen Lenker, die unteren Dreieckslenker und die Dämpfereinheit waren am Ende des DFV montiert. Das System sparte erheblich Gewicht ein, da man auf einen Hilfsrahmen zur Befestigung von Motor und Getriebe verzichten konnte. An der Vorderachse nutzte man obere Schubstreben und untere Dreiecksquerlenker mit innenliegenden Dämpfem mit Schraubenfedern. Die Radträger waren aus Magnesium und es gab bereits innenbelüftete Bremsscheiben. Der Typ 49 machte bereits in seiner ersten Saison von sich reden und der berühmte Fahrer Jim Clark erzielte vier Siege incl. einem Doppelsieg mit seinem Teamkollegen Graham Hill beim GP der USA. Einige Zuverlässigkeitsprobleme, Motorprobleme eingeschlossen, verhinderten die Weltmeisterschaft für Lotus. Trotz des tragischen Verlustes von Jim Clark bei einem Rennunfall im Frühjahr 1968 sortierte sich Lotus neu und entwickelte weiter. Man stellte beim dritten Lauf in Monaco den Typ 49B vor, der bereits vordere und hintere Flügel hatte. Seine Zuverlässigkeit machte 1968 zum Jahr des Graham Hill, der drei Rennen gewann und drei zweite Plätze erzielte. Das sicherte ihm die Fahrerweltmeisterschaft und dem Team Lotus den dritten Konstrukteurstitel. Man kann auch sagen, dass Lotus den Trend startete, die Fahrzeuge nach den Farben des Sponsors zu lackieren. Beim zweiten Lauf der Saison 1968 in Spanien startete der Typ 49 in weiß mit roten und goldenen Applikationen, inspiriert durch den Sponsor (Golden Leaf).

Die Bauteile

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1968 brachte Tamiya als zweiten Bausatz der 1:12 Big Scale Serie diesen Lotus auf den Markt. Diese vorliegende Wiederauflage ist schon die zweite nach 1973. Was gut ist braucht auch nicht besonders verändert zu werden, so werden gegenüber der Originalversion lediglich Photoätzteile und gedrehte Aluminium-Ansaugtrichter spendiert. Wie bei allen Tamiya Bausätzen sind auch hier kaum Fehler zu finden, bedenkt man das Alter der Formen, zeigt sich wie früh Tamiya schon auf einem extrem hohen Niveau produziert hat. Alle nötigen Details werden dargestellt, bemerkenswert die Struktur des Monocoque, die wie Fiberglas aussieht. Ebesno grandios ist die Fahrerfigur, die Graham Hill sehr ähnlich sieht. Die Nieten auf den Karosserieteilen sind fein herausgearbeitet und stimmig. Dargestellt werden können die Versionen der Autos mit den Startnummern 5 (Jim Clark) oder 6 (Graham Hill) gefahren beim GP der Niederlande, sowie die Wagen 22/23 gefahren beim GP von Belgien.

Weitere Informationen

  • Status Modell: Ideen sammeln
Gelesen 808 mal Letzte Änderung am Dienstag, 19 Januar 2016 20:58

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First Time Out (Lotus 49) - 1967 FordHeritage
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