Montag, 22 Juli 2013 19:19

Tamiya Tyrrell P34

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Boxart Boxart Tamiya

Tamiya Bausatz Nr. 12036

Das Original


File:ScheckterJody1976-07-31Tyrrell-FordP34.jpg

File:Tamiya TyrrellP34.JPG

Das Bild zeigt den von Tamiya gekauften P34 im Firmensitz in Shizuoka City Japan.

Der Tyrrell P34, auch als „Six-Wheeler“ bekannt, war ein Formel-1-Rennwagen, der vom Tyrrell-Renningenieur Derek Gardner konstruiert wurde. Der Wagen nutzte vier speziell angefertigte 10-inch Vorderreifen und zwei normale Hinterreifen, die kleineren Vorderreifen sollten den Luftwiderstand des Wagens reduzieren. Da kleinere Reifen jedoch eine geringere Bodenhaftung bedeuteten, wurden vier Reifen verwendet, um dies auszugleichen. Durch eine komplexe Radaufhängung konnten alle vier Vorderreifen gelenkt werden. Zusammen mit dem Brabham BT46B aus dem Jahr 1978 gilt der P34 als eine der radikalsten Entwicklungen, die je in der Formel 1 erfolgreich waren. Der Wagen hatte seinen ersten Einsatz beim Großen Preis von Spanien 1976 und war sehr konkurrenzfähig. Die Fahrer Jody Scheckter und Patrick Depailler erzielten gute Ergebnisse mit dem Wagen. Während Depailler den Wagen durchweg lobte, erkannte Scheckter, dass durch die langsame Entwicklung der speziellen Goodyear-Reifen der Erfolg nur kurzzeitig sein würde. Seinen größten Erfolg hatte der Wagen im selben Jahr beim GP in Schweden, Scheckter und Depailler belegten den ersten und zweiten Platz. Scheckter ist bis heute der einzige Fahrer, der ein Rennen in einem sechsrädrigen Wagen gewonnen hat. Er verließ das Team zum Ende der Saison und bestand weiterhin darauf, dass der Wagen „ein Haufen Schrott“ sei. Für die Saison 1977 wurde Scheckter durch den Schweden Ronnie Peterson ersetzt; letzterer war, trotz seiner enormen Schnelligkeit, nicht als guter und eifriger Entwicklungsfahrer bekannt. Der Wagen wurde in aerodynamischer Hinsicht überarbeitet, wurde aber auch breiter und schwerer. Peterson konnte, ebenso wie Depailler, einige respektable Ergebnisse erzielen. Jedoch war der Wagen nicht mehr so erfolgreich wie in der vorherigen Saison. Dies lag in erster Linie an den schlechten Vorderreifen und der fehlenden Weiterentwicklung der speziellen Reifen. Außerdem wirkte sich das zusätzliche Gewicht auf der vorderen Aufhängung negativ aus. Gegen Ende der Saison wurde sogar mit einer extrem breiten Spur an der Vorderachse experimentiert, die dabei weit herausstehenden Räder machten den ursprünglichen aerodynamischen Vorteil komplett zunichte. Das Projekt wurde daher zum Ende der Saison eingestellt. Insgesamt wurde der Wagen bei 30 Rennen gefahren, dabei wurden eine Pole-Position erzielt, ein Rennen gewonnen und drei schnellste Runden erreicht. 

Quelle zum Original: Wikipedia

Einen von mir fotografierten Walkaround findet man hier

Weitere Informationen

  • Status Modell: Ideen sammeln
  • Erhalten am: Sonntag, 17 Januar 2016
Gelesen 1116 mal Letzte Änderung am Sonntag, 17 Januar 2016 08:48
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