Donnerstag, 24 Januar 2013 17:54

Tamiya Team Lotus Type 72D 1972

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Boxart Boxart Tamiya

Tamiya Bausatz Nr. 12046

Das Original

 

File:Emerson Fittipaldi 1972 Austrian GP.jpg
Der Lotus 72 war ein von Colin Chapman und Maurice Philippe entworfener und gebauter, und von 1970 bis 1975 vom britischen Formel-1-Team Lotus eingesetzter Rennwagen. Der Lotus 72 gilt bis heute als das erfolgreichste Formel-1-Auto aller Zeiten. Er wurde bis 1975 (Lotus 72E) eingesetzt und gewann 1974 noch drei Grand Prix mit Ronnie Peterson. Technologische Vorläufer des Lotus 72 waren der Turbinen-Lotus und der Allrad-Lotus 56B. Viele konstruktive Details wurden zum ersten Mal in der Formel 1 angewendet.
Die Cockpitverkleidung bestand aus einer einteiligen Plexiglasverschalung, die auf das Chassis aufgelegt war. Hinter dem Fahrer war zum ersten Mal der größte Teil des Tanks in der Mitte des Chassis untergebracht, eine Anordnung, die sich durchsetzte und bis heute beibehalten wurde. Die erste Heckflügeleinheit, vom 49C übernommen, hatte drei gestaffelt angeordnete Flügel. Insgesamt war der Lotus 72 eine für seine Zeit ungewöhnliche Konstruktion, bei der in vielen Bereichen Neuland betreten wurde. Viele konstruktive Details, insbesondere beim Fahrwerk, erwiesen sich als problematisch und mussten verändert werden. Der Lotus 72 gab sein Debüt 1970 beim Großen Preis von Spanien. Gefahren wurde das Fahrzeug von Jochen Rindt und John Miles. Rindt gewann 1970 vier Grand-Prix-Rennen mit dem 72er, hatte aber wenig Vertrauen in das Auto. Er verunglückte beim Training zum Großen Preis von Italien tödlich und Colin Chapman sah sich erheblicher Kritik ausgesetzt. Auslöser des Unfalls war die bekannt kritische Verbindung zwischen Bremsscheibe und Halbachse. Der Nachfolger von Rindt, der Brasilianer Emerson Fittipaldi, siegte Ende 1970 beim Großen Preis der USA und sicherte damit Rindt posthum die Fahrer-WM und Lotus den Erfolg bei den Konstrukteuren. Der Lotus 72 gewann 20 der 75 Rennen, in denen er eingesetzt wurde. Zu den beiden Titeln 1970 kamen auch 1972 beide Weltmeisterschaftswertungen, dazu 1973 auch die der Konstrukteure. Titelverteidiger Emerson Fittipaldi gewann drei Rennen, Nachwuchstalent Ronnie Peterson sogar vier, aber die beiden nahmen sich dabei gegenseitig die Punkte weg, sodass Stewart erneut Champion wurde und Fittipaldi zu McLaren wechselte. 1974 sollte der vielfach einstellbare Lotus 76 der Nachfolger werden, aber Lotus beschäftigte sich wieder mit zu vielem und setzte erneut den 72E ein, der nun eine breitere Spur hatte. Auch 1975 musste noch auf den 72 zurückgegriffen werden. Erst der Lotus 77 bewährte sich als Nachfolger.

Quelle: Wikipedia

Der Bausatz

Zum ersten mal ist dieser Bausatz unter der Nr. 12013 bzw. BS1213 schon 1973 erschienen. Diese Wiederauflage von 2012 beinhaltet zusätzlich die Photoätzteile. In der Box finden sich 13 Spritzlinge, davon 1 klar, 1 chrom, 1 weiss (Fahrerfigut), 1 Beutel mit den Gummi-reifen, 1 Beutel mit Schrauben & Muttern, Metall-Lenkstange (!) und Vinyl-Schläuchen. Neben Metall-Transfer-Stickern für Spiegel und Rundinstrumente (scheinen übrigens vom Honda RA273 Nr. 12032 zu stammen) finden sich Reifendecals und die sehr spärlichen Decals für die Karosserie. Hier fehlen vor allem die JPS Sponsorenaufkleber, die es aber als

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Einen Walkaround mit Referenzbildern findet man hier.

Weitere Informationen

  • Status Modell: Ideen sammeln
Gelesen 1479 mal Letzte Änderung am Freitag, 15 Januar 2016 22:55

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