Sonntag, 20 Januar 2013 17:32

Tamiya Renault RE-20 Turbo

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Tamiya Renault RE-20 Turbo Tamiya Renault RE-20 Turbo Tamiya

Tamiya Bausatz Nr. 12026

 

 

Der Renault RE20 war in der Saison 1980 in der Formel 1 zu sehen. Das Auto wurde designed von Francois Castaing und Michel Tétu. Bemerkenswert waren zum einem der durch seitliche "Schürzen" erzeugte "Groundeffekt", bei dem das Auto quasi auf die Strasse gesaugt wurde, zum anderen der enorme, Stilistisch wunderbare Heckflügel. Angetrieben wurde das Auto von einem 1,5 Liter V6 Renault Gordini EF1 Motor mit 2 Turboladern. Die Leistung betrug etwa 520 PS bei einer Drehzahl von um die 10.000 U/m. Damit möglichst alles französich blieb in der "Nationalmannschaft Frankreich" stand das Auto auf Michelin Reifen und wurde von den Fahrern Jean-Pierre Jabouille & René Arnoux pilotiert. 3 Siege konnte das Team verbuchen; Arnoux gewann den Brasilianischen und den Süd-Afrikanischen, Jabouille den GP von Österreich.

 

File:Renault RS10 1979.jpg


Baubericht

 1.-5. Das Lenkgetriebe und die Vorderradaufhängung. Die Bauabschnitte 1-5 sind recht einfach. Bei Schritt 1 habe ich die Zahnstange im Lenkgetriebe ein wenig gefettet, auch wenn die Lenkung beim fertigen Modell sicher nicht oft benutzt wird, so kommt es mir doch auf die Funktionalität an.

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 6. Der Sitz. In der Zeichnung ist recht gut dargestellt, wie die Gurte zusammengebaut werden. Es sieht komplizierter aus als es ist. Von dem Sitz habe ich auch schon Beispiele gesehen mit rauher Oberfläche. Hier verwendet man z.B. Mehl auf noch feuchter Farbe. Ich habe den Sitz einfach in Seidenmattschwarz lackiert, da ich auch kein wirklich aussagefähiges Original Bild gefunden habe.

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7. Die Chassis-Wanne. Hier habe ich in der Ausbuchtung für die Arme versucht ein Stück Kohlefaser zu imitieren. Hierzu habe ich mir eine Schablone angefertigt und aus einem PVC Stoff, der eine ähnliche Struktur aufweist das entsprechende Stück ausgeschnitten. Das PVC ist eigentlich ein Stoff für Schürzen. Dies habe ich dann mit X-18 angepinselt. Mit dem Tank habe ich so meine Probleme. hier sind sehr feine Nieten dargestellt. Da auf Originalbildern die Nieten aber deutlich zu sehen sind (und in Alu), wollte ich das auch so haben. Zunächst habe ich versucht die kleinen Punkte einfach zu färben (mit dem Pinsell 000), das hat aber nicht so gut geklappt. So fein bekomme ich das nicht hin. Dann habe ich nach verschieden Möglichkeiten gesucht. Eine wäre ein punch&die-set zu verwenden, das habe ich aber (noch) nicht. Eine andere Idee sind Stecknadeln, diese sind nicht teuer. Auf der Intermodellbau in Dortmund habe ich nun Nieten in der Größe 1,0 x 4 mm erstanden. Die sollen es wohl werden. zur Zeit in Arbeit

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 8. Vorderer Überrollbügel & Instrumententräger. Hier habe ich etwas feintuning gemacht. Angelehnt an Originalbildern habe ich hinter den angedeuteten Schaltern die Kabelanschlüsse geklebt. Dies bestehen aus Resten von einem Motherboard. Für den Drehzahlmesser habe ich aus Verpackungsmaterial eine kleine Scheibe geschnitten und auf dem Decal angebracht. Hinter dem Druckmesser habe ich auch ein Kabel angebracht und nach unten in das Chassis geführt.

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 9. Vordere Bremsanlage. Hier werden die PE Bremsscheiben verwendet, wichtig ist, die PE-Teile richtig zu entgraten, sonst lassen sich die Bremsscheiben nicht mehr drehen. Wer möchte kann die Lufthutzen noch verspachteln.

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 10, 11, 12 & 13.  Einbau der Sitzschale und der Vorderachsen sowie der Kühler. Auf dem Bild fehlen noch die Platte mit der elektronischen Steuereinheit (F34) und der Zündspule (F66 & F67), dies wird später nachgeholt. Hier kommen noch zusätzliche Kabel an die Steuereinheit. Die Lenkung ist sehr schwergängig (trotz Fett). Dies liegt meiner Meinung nach an dem Kreuzgelenk. Wichtig finde ich aber auch hier die Funktion als solche aus rein technischer Sicht zu verstehen. Die Gitteroberfläche der Kühler sind wieder PE Teile. Diese mit Sekundenkleber zu fixieren fand ich etwas schwierig, da es sehr geringe Auflagefläche gibt. Nach 2-3 Versuchen hat das aber auch geklappt.

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 14. - 18. Der Motor. Das Herzstück macht am meisten Spass. Zunächst hatte ich aber Horror vor der Bemalung der Zylinderkopfdeckel. Die feinen Linien und der Renault Gordini Schriftzug bereiteten mir zunächst Kopfzerbrechen. Die einfache Lösung war aber, zunächst den Deckel in Königsblau zu bemalen und anschliessend die hervorgehobenen Linien und den Schriftzug mit dem Messer abschaben. So  kommt die Alu-Grundfarbe wieder zum Vorschein. Mit dem Ergebnis kann ich sehr gut leben. In Schritt 17 hatte ich etwas Probleme mit der Passgenauigkeit der Antriebswelle für die Wasserpumpe (A11, A2, A16). Hier musste ich etwas mehr Kleber verwenden. Für die Benzinleitungen (speziell die Anschlüsse)  gibt es einige Zubehörteile die super aussehen, z.B. von Studio 27. Diese sind aber zum einem in Deutschland schwer zu bekommen und zum anderen sehr teuer. Irgendwo musste ich eine Grenze ziehen.

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 19. - 24. Die Intercooler, Turbolader und Auspuffkrümmer. Die Teile B72 & B73 werden in Schritt 19 mit PE-Teilen versehen. Der Zusammenbau der Teile B68 & B69 mit den Turboladern erfordert etwas Nacharbeit durch feilen der Anschlüsse. Tamiya schlägt vor, die Auspuffkrümmer in X-18 zu lackieren. Auf Originalbildern ist allerdings ein eher mattes Erscheinungsbild zu sehen. Hier habe ich etwas experimentiert mit Kupfer und dann mit dry-brush etwas Seidenmatt-Schwarz aufgetragen. Zum Schluss denke ich, dass etwas Matt-Basis zum gewünschten Ergebnis führt. Die Montage der Auspuffkrümmer ist sehr fummelig. Ein Markieren der einzelnen Krümmer erspart späteres suchen nach dem richtigen Teil. Etwas mehr Kleber als gewohnt (am Motorblock) ist nötig. Selbst auf dem Tamiya-Bild in der Anleitung ist ein etwas schiefer Turbolader zu sehen, die Montage ist also nicht wirklich einfach.

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 25. - 28. Das Getriebe und die hinteren Stossdämpfer. Das Teil A33 erhält ein PE-Teil. In Schritt 27 wird die Halterung für den Heckspoiler an das Getriebe geklebt. Hier scheint die Halterung etwas schief zu sein. Es wird sich nach der Montage der Räder zeigen, ob der Heckspoiler tatsächlich schief ist, evtl muss hier noch nachgearbeitet werden. VORSICHT in Schritt 28! Hier ist beim anbringen des ersten Stossdämpers der "Clip" gebrochen, da er äusserst schwer auf die obere Schwinge gesteckt werden kann. Dies musste ich dann mit Kupferdraht reparieren. Hinterher sieht man nicht mehr sehr viel davon, ärgerlich ist es aber allemal. Beim zweiten Stossdämpfer habe ich den "Clip" dann etwas erwärmt, was die Montage sehr viel leichter macht. Die Montage der Stossdämpfer ansich ist in der Anleitung nicht so eindeutig. Am besten man klebt zunächst die Teile B52 & B53 zusammen, lässt es richtig gut durchtrocknen, dann die Feder aufstecken und das Teil G2 mit druck in den Dämpfer stecken. Das ist etwas schwergängig, hält aber dann sehr gut.

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 29. - 31. Der Öltank und die Hinterradaufhängung. In Schritt 30 erhalten die Bremsscheiben PE-Teile. An der Hinterachse ist allerdings die Beweglichkeit der Räder nicht gut. Hier ist etwas feinarbeit an den Teilen F6 & F7 und vielleicht etwas Fett nötig. Aber ich baue ja ein Standmodell, also ist das Problem zu vernachlässigen. Die Lufthutzen können wie an der Vorderachse noch verspachtelt werden, ist aber nicht unbedingt erforderlich. 

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wird fortgesetzt

Weitere Informationen

  • Status Modell: Ideen sammeln
Gelesen 2058 mal Letzte Änderung am Sonntag, 07 Juni 2015 13:24
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